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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Konzentrationslager

"Unternehmen Wüste": unter diesem Tarnnamen errichtete die SS in den letzten Kriegsmonaten sieben Konzentrationslager am Rande der Schwäbischen Alb. In großem Stil sollte aus Ölschiefer Benzin gewonnen werden. In den Steinbrüchen mussten über 10.000 KZ-Häftlinge mit Hacke und Pickel den Ölschiefer abbauen. Über 3000 Häftlinge wurden zu Tode geschunden, obwohl die sieben Schieferöl-Fabriken zwischen Tübingen und Rottweil bis zum Kriegsende nicht einen Tropfen Benzin produzieren konnten. [mehr]

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Margret Lambert

Gretel Bergmann, geboren und aufgewachsen in Laupheim, heißt heute Margret Lambert und lebt in New York. Ihre Karriere als Hochspringerin unterschied sich von denen anderer deutscher Sportlerinnen - denn Gretel Bergmann war Jüdin. Wie sie als einzige Jüdin in die Olympiamannschaft des Deutschen Reiches gelangte und wie sie mit einem Trick eine Woche vor Beginn der Spiele in Berlin wieder ausgeschlossen wurde, schildert uns Margret Lambert sehr eindringlich. Ihr Schicksal beleuchtet ein dunkles Kapitel deutscher Sportgeschichte. Noch 1936 emigrierte Gretel Bergmann in die USA, wo sie sich ein neues Leben aufbaute. Deutschland hat sie niemals wieder betreten. [mehr]

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Portrait Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Quelle: SWR)

Im 21. Jahrhundert hat sich der Ruhm des Claus Schenk Graf von Stauffenberg bis nach Hollywood durchgesprochen. Über 400.000 Zuschauer sahen in Deutschland die Verfilmung des Attentats auf Hitler mit Tom Cruise als Stauffenberg. Seit dem gilt Stauffenberg auch im Ausland als der Inbegriff des Widerstands gegen die Diktatur. Doch wer war dieser Mann und wie und warum wandelte sich sein Bild in der deutschen Öffentlichkeit vom „Verräter zum Helden“? [mehr]

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Schloss Grafeneck (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Hier starben zwischen Januar und Dezember 1940 etwa 11.000 Menschen durch Kohlenmonoxidgas. Grafeneck war damit der erste Ort im nationalsozialistischen Deutschland, an dem Menschen systematisch und „industriell" ermordet wurden. [mehr]

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(Rechte: www.sintiundroma.de)

Sie sind Waisenkinder. Sie wurden in die Obhut eines kirchlich geführten Kinderheims gegeben. Sie haben ihren Betreuern vertraut. Doch dieses Vertrauen wurde aufs Schlimmste mißbraucht: Die Leitung des Kinderheims leistet keinen Widerstand, als am 9. Mai 1944 35 Waisenkinder, Sinti und Roma, aus dem Kinderheim der St. Josefspflege in Mulfingen bei Schwäbisch Hall nach Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Im Gegenteil. Wegen der durch die Deportation entstandenen „Unterbelegung“ fordert die Heimleitung neue Kinder an. In der Nacht zum 3. August 1944 werden die meisten der Kinder aus der St. Josefspflege in Auschwitz ermordet - zusammen mit über 2800 anderen Sinti und Roma. In dem sehr eindrücklichen Film berichten Überlebende von ihrer Zeit im Kinderheim und ihrer Deportation. Sie beschreiben die Verhältnisse in Auschwitz und erzählen von den medizinischen Experimenten an Kindern dort. [mehr]

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(Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Fünf Überlebende - fünf Leidenswege. Fünf Zeitzeugen, die als Kinder die Verfolgung und den Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialimus miterleben mussten, berichten über ihr Schicksal: Hildegard Franz, deren Mann und drei Kinder in Auschwitz ermordet wurden; Mano und Hugo Höllenreiner, die gerade mal 10 Jahre alt waren, als sie deportiert wurden und die in Auschwitz erfahren mussten, welche Folgen die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele hatten; Lily van Angeren, die als Lagerschreiberin die Namen aller Toten registrieren musste. Und Josef „Muscha“ Müller, der in einer Pflegefamilie aufwuchs und nicht ahnte, dass seine leiblichen Eltern Sinti waren. Es sind fünf Schicksale, stellvertretend für alle Opfer. Deren genaue Zahl kennt man bis heute nicht, manche nehmen an, dass bis zu 500.000 Sinti und Roma aus ganz Europa der NS-Vernichtungspolitik zum Opfer gefallen sind. [mehr]

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(Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Niemand hatte sie auf die Bilder vorbereitet, die sie erwarteten, als sie die Todeslager betraten, Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald, Belzec, Treblinka, Dachau...Der 2. Weltkrieg ist kurz vor seinem Ende, die alliierten Soldaten kommen als Befreier in die Konzentrationslager. Doch befreien können sie nur mehr wenige: die meisten der hierher Deportierten waren der grausamen Vernichtungsmaschinerie der Nazis zum Opfer gefallen. Und auch viele der Befreiten sterben wenig später an Entkräftung oder den Folgen der Misshandlungen. Noch heute, mehr als 60 Jahre nach der Befreiung, ruft die Erinnerung daran bei vielen der alliierten Soldaten Trauer und Bestürzung hervor. Dieser Film beschreibt die Befreiung mehrerer Konzentrationslager aus der Sicht ehemaliger amerikanischer, britischer und sowjetischer Soldaten. [mehr]

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Die Erinnerung bleibt - Kinder im Zweiten Weltkrieg

Die Dokumentation zeichnet die Erinnerungen einiger Menschen im Südwesten nach: den Kriegsbeginn und die anfängliche Siegeseuphorie, die Einberufung der Väter. Viele Kinder spüren, wie sich der Alltag verändert, spüren die Angst der Mütter, aber erst mit dem Beginn des Bombenkriegs gegen Deutschland erleben sie die brutale Wirklichkeit des Krieges. [mehr]

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Rommel - Die Dokumentation

Erwin Rommel ist der wohl bekannteste deutsche Weltkriegsgeneral, und er ist bis heute einer der umstrittensten. Bekannt gemacht haben ihn vor allem seine Leistungen als Führer des Afrika-Korps in den Jahren 1941/42. Durch die Erstürmung der britischen Festung Tobruk wurde der „Wüstenfuchs“ zum Volkshelden. Die Propaganda stilisierte ihn zum Idealtypus des modernen nationalsozialistischen Offiziers. Seine Niederlage in der Schlacht von El Alamein und der von Hitler erzwungene Selbstmord ließen ihn in der Nachkriegszeit zum tragischen Helden werden. [mehr]

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Die Propaganda-Maschine - Über die Mobilmachung von Gefühl und Verstand

Der Film stellt die Mittel, Techniken und Geschichte der Propaganda vor. Umfangreiches Archivmaterial zeigt, wie sehr sich über nationale, zeitliche oder auch politische Grenzen hinweg Propagandaziele und -techniken ähneln. [mehr]

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Assoziierte Sendereihe: Meine Geschichte

Was wären Geschichts-Dokumentationen ohne Zeitzeugen, ohne Menschen, die ihren Erinnerungen nachspüren und aus ihrem persönlichen Blickwinkel heraus Geschichte nacherlebbar machen. Die Sendereihe „Meine Geschichte“ schöpft aus dem großen Fundus solcher Zeitzeugen-Interviews, gibt 15 Minuten Raum für ein ganz persönliches Zeugnis. Das kann und will keine historische Analyse ersetzen, eröffnet aber die Möglichkeit, eine Zeitperiode oder ein Thema durch eine Vielzahl von Stimmen für die Nachgeborenen erfahrbar zu machen. So entsteht im Lauf der Zeit ein breit gefächertes „Archiv der Erinnerungen“. [mehr]

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