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Literatur

"Die Angst sprang mit" - Die jüdische Hochspringerin Gretel Bergmann

Berno Bahro, Jutta Braun:Berlin '36: Die unglaubliche Geschichte einer jüdischen Sportlerin im "Dritten Reich" (Broschiert)
Verlag für Berlin-Brandenburg, 1. Aufl. (Juli 2009), ISBN-10: 3866500378 Gretel Bergmann Geschichte wurde 2009 für das Kino verfilmt. Dies ist das Buch zum Spielfilm „Berlin`36“
Gretel Bergmann: 'Ich war die große jüdische Hoffnung': Erinnerungen einer außergewöhnlichen Sportlerin (Taschenbuch)
Braun, Karlsruhe; 1. Aufl. (Juli 2003), ISBN-10: 3765090565 Die jüdische Sportlerin Gretel Bergmann erzählt in der Reihe „Südwestdeutsche Persönlichkeiten“ ihre Geschichte von ihrer Leidenschaft für den Sport, die Demütigungen und Bedrohungen durch die Nazis und die Emigration nach Amerika.
Reinhard Rürup (Hrsg.): 1936. Die Olympischen Spiele und der Nationalsozialismus. The Olympic Games and National Socialism (Taschenbuch)
Argon Verlag GmbH, (August 1997), ISBN-10: 3870243503 Ausstellungskatalog der Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn von 1997 "1936. Die Olympischen Spiele und der Nationalsozialismus" (1997) http://www.hdg.de/bonn/ausstellungen/archiv/1996/1936-die-olympischen-spiele-und-der-nationalsozialismus/
U. Klaus: Olympia, geliebt und gehasst
Sportverlag, Berlin, (1. Januar 1986), ISBN-10: 3328001751 Vergriffen aber noch gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
H. Bernett: Der jüdische Sport im nationalsozialistischen Deutschland 1933 – 1938
Schorndorf, Hofmann 1978 Vergriffen aber noch gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
H. Bernett: Sportpolitik im Dritten Reich: aus den Akten der Reichskanzlei
Schorndorf, Hofmann 1971 Vergriffen aber noch gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
H. Bernett: Der Weg des Sports in die nationalsozialistische Diktatur: die Entstehung des Dt. (Nationalsozialist.) Reichsbundes für Leibesübungen
Schorndorf, Hofmann 1983 Vergriffen aber noch gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich

Grafeneck 1940 - Die Mordfabrik auf der Schwäbischen Alb

Aly, Götz (Hrsg.): Aktion T 4 – 1939–1945. Reihe Deutsche Vergangenheit
26. Edition Hentrich 1989 Derzeit vergriffen aber gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
Ärztliche Verantwortung heute – 50 Jahre nach dem Nürnberger Ärzteprozess
trafo 1997 Derzeit vergriffen aber gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
Dahl, Matthias: Endstation Spiegelgrund: Die Tötung behinderter Kinder während des Nationalsozialismus am Beispiel einer Kinderfachabteilung in Wien
ERASMUS, Wien, 2. Aufl. (April 2004), ISBN-10: 3950062483 Derzeit vergriffen aber gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
Hans-Ulrich Dapp: Emma Z. Ein Opfer der Euthanasie
Verlag Der Evang. Gesells, 2. Aufl. (Februar 2000), ISBN-10: 3791819062
Friedlander, Henry: Der Weg zum NS-Genozid. Von der Euthanasie zur Endlösung
Berlin Verlag 1997 Derzeit vergriffen aber gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich
Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation (Hrsg.): Tödliches Mitleid. NS-"Euthanasie" und Gegenwart: Fachtagung vom 24. bis 26. November 2006 im Deutschen Hygiene-Museum
Verlag: Klemm & Oelschläger, 1. Aufl. (7. November 2007), ISBN-10: 3932577531
Ernst Klee: Euthanasie im NS-Staat: Die Vernichtung lebensunwerten Lebens (Taschenbuch)
Fischer (Tb.), Frankfurt, 12. Aufl. (1. Juni 1985), ISBN-10: 3596243262

Stauffenberg – Vom Verräter zum Helden

Bundeszentrale für politische Bildung: Informationen zur politischen Bildung, Heft 243: Deutscher Widerstand 1933–1945
Das Heft der Bundeszentrale für politische Bildung liefert einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichsten Gruppierungen, Strömungen, Aktionen des Widerstands im Dritten Reich
Peter Steinbach: Claus von Stauffenberg. Zeuge im Feuer.
Weinbrenner, 2007 Das Buch des Leiters der „Gedenkstätte deutscher Widerstand“ bietet eine kritische Würdigung des Lebens von Stauffenberg.
Peter Hoffmann: Claus Schenk Graf von Stauffenberg: Die Biographie
• Pantheon, 3. Aufl. (17. September 2007), ISBN-10: 357055046X
Gerd R. Ueberschär: Stauffenberg und das Attentat des 20. Juli 1944: Darstellung, Biographien, Dokumente
Fischer (Tb.), Frankfurt, 2. Aufl. (16. März 2006), ISBN-10: 3596162785

Bücher zum Thema Sinti und Roma

Michael Krausnick: Auf Wiedersehen im Himmel. Die Geschichte der Angela Reinhardt
Arena Taschenbuch, März 2005
Wo sind sie hingekommen? Der unterschlagene Völkermord an den Sinti und Roma.
Bleicher Verlag, Gerlingen 1995
Romani Rose (Hg.): "Den Rauch hatten wir täglich vor Augen". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma.
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 1999 Umfangreicher Katalog zur Ausstellung im Kultur- und Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Hintergrundinformationen werden ergänzt durch Dokumente, zahlreiche Fotos und Zeitzeugen-Berichte.
Peter Sandner: Frankfurt. Auschwitz. Die nationalsozialistische Verfolgung der Sinti und Roma in Frankfurt am Main.
Herausgegeben von Adam Strauß, Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Hessen. Brandes & Apsel, Frankfurt 1998
Wolfgang Benz: Der Holocaust
Beck, München 1995

Kinder- und Jugendliteratur

Anja Tuckermann: Muscha. Ein Sinti-Kind im Dritten Reich
Ravensburger Verlag 2005 Ein kleiner Junge will einfach sein wie alle anderen Kinder auch und erfährt doch zunehmend Ausgrenzung, wird in der Schule schikaniert, schließlich zwangssterilisiert. Josef Müller weiß nicht, dass seine geliebten Eltern „nur“ seine Pflegeeltern sind, dass seine leiblichen Sinto-Eltern ihm als Säugling den Namen „Muscha“ gegeben hatten. Behutsam erzählt Anja Tuckermann diese Geschichte aus kindlicher Sicht: von Muschas Ängsten, seiner Not, die Welt um ihn herum nicht mehr begreifen zu können, als seine Pflegeeltern ihn monatelang vor dem Zugriff der Verfolger in einer Gartenlaube versteckt halten. Es ist auch ein Buch über Mut und Zivilcourage im Dritten Reich, denn ohne die Menschen aus dem Widerstand hätte Muscha das Dritte Reich nicht überlebt. Geeignet für Leser ab 12 Jahren.

Biografien

„Polizeilich Zwangsentführt“ – Das Leben der Sintizza Lily van Angeren-Franz
Erzählt von ihr selbst, aufgezeichnet von Henny Clemens und Dick Berts, Verlag Gebrüder Gerstenberg, 2004 Lily van Angeren ist neun Jahre alt, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. Mit wachem Verstand nimmt sie wahr, wie sich die Lebenslage ihrer Familie zusehends verschlechtert, wie die NS-Politik zunehmend rigider gegen „die Zigeuner“ vorgeht. 1938 wird ihr Vater verhaftet, jahrelang erfährt die Familie nichts über sein Schicksal, 1943 wird sie selbst zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Auschwitz deportiert. Manchmal sind ihre Schilderungen kaum auszuhalten und doch bewundert man ihre ungeheure Kraft, ihren Lebensmut angesichts des massenhaften Sterbens.
Marianne Rosenberg: Kokolores
Ullstein Tb, (November 2007), ISBN-10: 3548369774 Als Marianne Rosenbergs musikalische Karriere begann, da sollte ihr familiärer Hintergrund im Verborgenen bleiben. Dass sie aus einer Sinti-Familie stammt, ihr Vater ein Überlebender des Konzentrationslagers Auschwitz war, wurde nicht erwähnt, denn Vorurteile saßen damals (wie heute?) tief. Marianne Rosenberg schildert eindrücklich ihr Lebensgefühl einer „Nachgeborenen“, die mit der Verzweiflung der Eltern leben musste und die sich selbst immer als fremd empfand.

Hintergrundwissen

Michael Zimmermann; Rassenutopie und Genozid – Die nationalsozialistische „Lösung der Zigeunerfrage“
Christians Verlag 1996 Michael Zimmermanns Buch, seine Habilitationsschrift, ist sicher die umfang- und kenntnisreichste Studie zum Thema. Sehr präzise und dennoch sehr plastisch wird aufgezeigt, wie der Verfolgungsapparat, speziell das Reichskriminalpolizeiamt, sich die Arbeit der sogenannten „Rasseforschung“ zunutze machte und wie ab 1940 die Deportationen der Sinti und Roma begannen.

Bücher zum Thema Auschwitz

Adler/Langbein/Lingens-Reiner (Hg.): Auschwitz. Zeugnisse und Berichte.
Athenäum, Frankfurt/M. 1988
Sybille Steinbacher: Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte.
Verlag C. H. Beck, München 2004
Wolfgang Benz (Hg.): Lexikon des Holocaust.
C.H. Beck, München 2002