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Sokotra – Auf den Spuren der Evolution

Kapitelübersicht:

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Fenster in die Vergangenheit

00:00 – 04:37

Auf den vier Inseln von Sokotra gibt es viele Tier- und Pflanzenarten, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Vor langer Zeit gehörten die Inseln noch zum afrikanischen Festland, bis sie sich vor 35 Millionen Jahren von ihm lösten. Viele Tier- und Pflanzenarten sind wegen der Trockenheit auf dem Festland ausgestorben, aber auf Sokotra konnten sie überleben und sich weiterentwickeln – zum Beispiel eine besondere Art des Drachenblutbaums.

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Anpassen oder aussterben

04:37 – 08:10

Auch der Sokotra-Spatz hat sich auf Sokotra zu einer eigenen Art entwickelt, weil er nie Kontakt zu den Spatzen auf dem Festland hatte. Das gilt auch für viele Pflanzenarten: Die Sokotra-Wüstenrose ist zum Beispiel sehr viel größer als ihre Verwandten in Afrika und Arabien. Problematisch ist, dass es kaum noch junge Wüstenrosen oder Drachblutbäume gibt. Die Zahl der Nutztiere, die die jungen Pflanzen fressen, steigt und die Pflanzen wachsen nicht schnell genug nach.

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Unbekannte Artenvielfalt

08:10 – 10:12

Nicht nur an Land, auch unter Wasser ist Sokotra ein besonderer Schauplatz der Evolution. Weil bei Sokotra drei Meereszonen zusammentreffen, herrscht hier eine riesige Artenvielfalt vor. Häufig kommt es auch zu ungewöhnlichen Paarungen verschiedener Fischarten. Die Nachkommen, sogenannte Hybride, stellen eine genetische Mischung beider Elternarten dar.

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Labor der Evolution

10:12 – Ende

Auf Sokotra können Forscher die Evolution besonders gut untersuchen: In jedem Wadi - das ist ein Fluss, der im Gebirge entspringt und im Meer mündet – sehen beispielsweise Süßwasserkrabben etwas anders aus. Noch gehören sie zwar zur selben Art, aber sie entwickeln sich unterschiedlich weiter. Forscher gehen davon aus, dass sie gerade dabei sind, sich in getrennte Arten aufzusplitten. Das dauert aber noch eine Weile, denn die Evolution arbeitet sehr langsam.