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Die Machtübernahme Stalins bringt die brutale Zwangskollektivierung der sibirischen Bauern und die Unterdrückung der Völker. Zugleich schaffen die Kommunisten mit dem ersten Fünfjahrplan riesige Industriekomplexe in Sibirien und bringen Zehntausende Arbeiter dorthin. Geprägt wird die sibirische Geschichte der 30er Jahre von den Gefangenenlagern des Gulag und den Zwangsumsiedlungen der russischen Bauern und sibirischen Völker.
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Eigentlich sind die Völker Russlands - dank einer Deklaration von 1917 - unabhängig. Diese stellt sie aber trotzdem unter die Führung Moskaus. Das gilt auch für Sibirien. Deswegen wollen die großen Völker Sibiriens die komplette Unabhängigkeit, der Kampf geht also weiter. Gleichzeitig arbeiten die Bolschewiken an der Idee einer neuen Gesellschaft und versuchen zu missionieren.
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Sibirien braucht Stahl für den Aufbau und für Waffen. Dafür wird eine weitere Eisenbahn, die Turksib, geplant, bei deren Bau Sträflinge Zwangsarbeit leisten müssen. Die Schwerindustrie blüht auf und die Menschen haben Arbeit in Sibirien. Noch fehlen aber genug Arbeitskräfte. 1928 gibt Moskau das Gebiet von Birobidjan für jüdische Siedler frei.
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Enteignungen, Verfolgung und Zerstörung: Stalin macht eine rücksichtslose Politik, die vor allem die Bauern, Andersdenkende und die unterschiedlichen Religionen trifft. Das Stichwort ist "Russifizierung". Stalin will Sibirien als Land verstärkt nutzen und besiedeln. 1932 beginnt die sogenannte Spezial-Umsiedelung.
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Josef Stalin ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. In Sibirien beutet er über 20 Jahre lang Millionen Gefangene als Arbeitskräfte aus. Für viele bedeutet das Lager den Tod. Gleichzeitig lässt er sich in Moskau als Vater des Volkes feiern und verehren.
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Es kommt erneut zu einem Versuch Japans Sibirien zur erobern. Er misslingt und die Japaner schließen wieder ein Abkommen mit Russland, künftig die Grenzen zu akzeptieren. Es ist immer noch die Zeit der sibirischen Zwangslager. Dort sollen die Gefangenen arbeiten und politisch umerzogen werden. Das trifft auch Frauen und Kinder. Sie alle sollen "gute Kommunisten" werden.
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Der zweite Weltkrieg beginnt. Das ganze Land wird schnell für den Krieg vorbereitet - auch in Sibirien ist man bereit. Aber das Land bleibt vor allem das große Gefangenenlager für die russische Regierung. Vor allem feindliche Soldaten und Russlanddeutsche werden jetzt dorthin gebracht. An der Grenze Sibiriens gibt es erneut Kämpfe mit Japan.
