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Sendungsinhalt: Na Wostok! Auf nach Osten!

Im Auftrag der Kaufleute Stroganoff zieht 1582 der Kosak Jermak mit einer kleinen Truppe über den Ural Richtung Osten. Nach einer Schlacht gegen die Tartaren ist der Weg frei und die Eroberung Sibiriens beginnt. Am Anfang locken die Pelze, später die Bodenschätze, vor allem Gold. Menschen aus der ganzen Welt suchen ihr Glück in der Taiga, vom Abenteurer bis zum Bauern. Mit ihnen ziehen Zehntausende in Ketten, denn Verbannung und Zwangsarbeit sind eng mit der Geschichte Sibiriens verknüpft. Ende des 19. Jahrhunderts bringt der Bau der Transsibirischen Eisenbahn dem „wilden Osten“ einen enormen Entwicklungsschub.

Szenenüberblick

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00:00 - 04:00

Das raue und weite Land

Sibirien ist das geheimnisvolle Land hinter dem Ural. Fast 10 Millionen Quadratkilometer unendliche Weite und raue Natur. Aus dem unwirtlichen Land im Osten startet Dschingis Khan im 13. Jahrhundert seinen Feldzug gegen Europa und Asien. Der Handel ist in jener Zeit gefährlich, trotzdem lockt der Reichtum von Pelz und Elfenbein die Händler und Abenteurer nach Sibirien.

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04:01 - 09:28

Kampf und Eroberung

Kosaken und Tartaren kämpfen um die Vorherrschaft in Sibirien. Die Kosaken siegen und die Eroberung Sibiriens nimmt ihren Lauf. Bereits 1590 kommen erste Siedler und Bauern aus Russland. Vor allem der Pelzreichtum lockt. Der Jassak, eine Pelzsteuer, wird eingeführt und im 17. und 18. Jahrhundert zur Haupteinnahmequelle Russlands. Bis es keine Tiere mehr gibt.

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09:29 - 13:29

Die Grenzen Sibiriens

Die Kosaken nehmen innerhalb von 50 Jahren ganz Sibirien in Besitz. Russlands Zar Peter I. befiehlt Expeditionen, um die Grenzen Sibiriens und damit Russlands zu erforschen. Sie dauern lange und sind teuer. Erobert ist Sibirien da schon längst, vor allem durch die Bauern. Staatliche Vergünstigungen haben die meisten ins unwirtliche Sibirien gelockt.

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13:30 - 17:38

Kosakenkrieger und Sträflingslager

Die Kosaken sind gleichzeitig Krieger und Bauern. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Besiedelung Sibiriens. Ein dunkles Kapitel der sibirischen Geschichte sind die Sträflingslager. Kriminelle, Mörder oder auch Unschuldige - sie alle werden aus Russland zur Zwangsarbeit in die Verbannung geschickt.

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17:39 - 22:05

Putsch in Russland

Zar Alexander der Erste stirbt. Kurz nach seinem Tod folgt ein Putschversuch von Adel und den Offizieren im Dezember 1825. Der Putsch gelingt nicht und sie werden in die Verbannung geschickt. Das sorgt in Sibirien für eine Wende. Die Verbannten bringen Bildung und Kultur in das raue Land. Sie lehren die Ureinwohner die moderne Landwirtschaft und gründen Schulen.

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22:06 - 25:44

Sibirien boomt!

Sibirien erlebt einen Boom. Die Hafenstadt Wladiwostock ist der Angelpunkt zwischen Westen und Osten. Vor allem der Teehandel bringt Reichtum. Seit der Aufhebung der Leibeigenschaft in Russland 1861 wandern die Menschen aus den überbevölkerten Gegenden nach Sibirien aus. Flüsse durchziehen das ganze Land und der Schiffverkehr wächst.

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25:45 - 29:06

Das Goldfieber bricht aus

Das Goldfieber bricht aus. Abenteurer kommen aus der ganze Welt nach Sibirien. Sie wollen Gold finden und reich werden. 1888 wird in Tomsk die erste Universität gegründet, ein Drittel der Professoren kommen aus Deutschland. Kurze Zeit später beschliesst Zar Nikolaus der Zweite, die Transsibirische Eisenbahn zu bauen.