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Sendungsinhalt: Der lange Weg in die Zukunft

Nach dem kurzen Aufschwung während des Krieges durch die Verlagerung wichtiger Rüstungsindustrien in Richtung Osten verliert die Entwicklung Sibiriens nach Kriegsende an Schwung. Erst der Bau des Wasserkraftwerks Bratsk bringt wieder Menschen nach Sibirien. Die Herrscher im fernen Moskau betrachten das weite Land jedoch nach wie vor als Kolonie, die es auszubeuten gilt. Dafür, und um die Grenzen zu sichern, wird die Baikal-Amur-Magistrale gebaut. Heute fehlt Moskau das Geld; Sibirien steht am Scheideweg.

Szenenüberblick

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00:00 - 05:49

Stahlwerke und Wasserkraft

Der Stahlbau ist weiterhin die größte Einnahmequelle Sibiriens. Doch Stalin treibt zusätzlich die Wasserkraft voran. Er entwickelt drei verschiedene Fünfjahrespläne für den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg. In der sibirischen Stadt Brask wird ein großes Wasserkraftwerk gebaut. Ein Plan, den es schon vor dem Krieg gab.

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05:50 - 11:24

Aufbruchstimmung

Stalin stirbt 1953. Das ändert die Stimmung sofort. Die Lager werden aufgelöst und die sowjetische Jugend ist in Aufbruchstimmung. Nikita Chrustschow wird der neue Generalsekretär der kommunistischen Partei. Der Sozialismus zeigt erste Risse, trotzdem beschwört Chrustschow immer noch das kommunistische Ideal.

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11:25 - 14:50

Erdöl und Diamanten

Schon in der Zarenzeit gab es Expeditionen nach Sibirien. Der Grund dafür: die Suche nach Bodenschätzen. Meist endeten sie schließlich erfolglos wegen Geldmangels und der Größe Sibiriens. Anfang der 50er Jahre machte sich eine Gruppe junger Wissenschaftler auf den Weg und wurde fündig. Sibirien hat große Diamantenminen und Erdölquellen.

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14:51 - 21:20

Die Politik: mehr Menschen nach Sibirien

Der Streit um Sibirien bricht wieder los. Diesmal will China sein Recht einfordern. Es kommt zum Konflikt an der Grenze. Auch die geringe Bevölkerung Sibiriens stellt Moskau vor ein Problem. Denn die Bodenschätze können nur genutzt werden, wenn genug Arbeiter da sind. Für die Menschen fehlt aber der Anreiz nach Sibirien zu gehen. Es fehlen Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser.

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21:21 - 25:04

Perestroika und Glasnost

Michail Gorbatschow ist seit 1985 Generalsekretär der kommunistischen Partei. Er lässt ein ein umweltschädliches Zellulosewerk am Baikalsee errichten. 1987 gibt es großen öffentlichen Protest, vergeblich. Ein weiteres Beispiel für den rücksichtslosen Umgang Russlands mit Sibirien und seinen Einwohnern.

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25:05 - 28:43

Die Zukunft?

Heute bestimmt die freie Wirtschaft das Leben in Sibirien. Burjatien und Jakutien sind selbstständige Staaten, damit ist ein alter Wunsch der Völker Sibiriens wahr geworden. Die Klöster werden restauriert, die Kinder lernen in den Schulen wieder die alten Sprachen. Sibirien löst sich langsam von der Herrschaft Moskaus.