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Die Pubertät ist eine Zeit der Metamorphose: Jetzt verändert sich vieles – nicht nur der Körper. 14- bis 15-jährige Jugendliche berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden. Da kommen auch viele Fragen und Unsicherheiten zum Vorschein - schließlich läuft die Pubertät bei jedem Jugendlichen anders ab.
Zum Beispiel die Veränderungen des Körpers: Der eine entwickelt sich schneller als der andere. Ein Blick zu den Gleichaltrigen kann da schon mal verwirren und unsicher machen. Die körperliche Veränderung geht einher mit einer Persönlichkeitsentwicklung. Während man sich an einem Tag großartig und unbesiegbar fühlt, kann das Gefühl am nächsten Tag schon wieder ins Gegenteil umschlagen.
Um den eigenen Weg zu finden, müssen Jugendliche ihre Grenzen austesten. Jeder Pubertierende tut dies auf seine eigene Weise. Einige Jugendliche machen Erfahrungen mit Alkohol, Zigaretten oder Drogen. Hier spielen Neugier und Gruppenzwang eine große Rolle. Andere Jugendliche bekommen Probleme mit dem Gesetz oder versuchen sich auf andere Weise abzugrenzen. Zudem kommen erste sexuelle Gefühle auf, die ganz schön verwirrend sein können.
Was alle Jugendliche gleichermaßen empfinden: Stress mit Autoritäten. Man fühlt sich erwachsen, wird aber nicht so behandelt. Doch die Auseinandersetzungen mit Lehrern, Eltern und manchmal auch Mitschülern sind normal und notwendig, um die eigene Persönlichkeit und Rolle in der Gesellschaft zu entdecken. Zwei Mitarbeiter von Pro Familia kommentieren die Erfahrungen der Jugendlichen und bieten Lösungsansätzen an.
