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Sendungsinhalt: Zuflucht gesucht

In fünf animierten Kurzfilmen erzählen Flüchtlingskinder aus aller Welt ihre Schicksale: Die Gründe für die Flucht aus der Heimat, den Verlust von Freunden und Verwandten, das Ankommen in der fremden neuen Heimat Europa. Sie sprechen auch über ihre Ängste und darüber, was sie sich für ihre Zukunft erhoffen. Die bewegenden Schilderungen der Kinder sind durch ausdrucksstarke Trickfilm-Animationen illustriert.

Filmskript: Zuflucht gesucht

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Ali aus Afghanistan (03:43 min)

Der zehnjährige Ali flieht während des Afghanistan-Krieges mit seiner Großmutter aus seinem Heimatland. Seine Eltern muss er zurücklassen. In Europa angekommen, lassen ihn die Sorge um seine Eltern und die Sehnsucht nach ihnen nicht los. Es vergehen Jahre, in denen er nicht weiß, ob sie noch am Leben sind. Währenddessen muss er sich in sich in seiner neuen Umgebung, insbesondere in der neuen Schule, zurechtfinden.

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Hamid aus Eritrea (04:20 min)

Hamid verlässt im Alter von zehn Jahren zusammen mit seiner Mutter sein Heimatland Eritrea, weil die Lage angesichts des Grenzkrieges zwischen Eritrea und Äthiopien zu gefährlich wird. Da sein Vater „Geheimnisträger“ ist, gelingt ihm die Ausreise und Flucht nicht. Mutter und Sohn gelangen nach vielen Schwierigkeiten nach Europa. Eine schwere Zeit in einem für sie fremden Land beginnt. Eines Tages erfahren sie, dass Hamids Vater tot ist.

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Juliane aus Simbabwe (04:51 min)

Die heute zwölfjährige Juliane verliert ihre Eltern und landet in einem Waisenhaus, bis sie durch Zufall ihre Mutter wiederfindet. Die beiden beantragen eine Ausreisegenehmigung und gelangen so nach Europa. Juliane leidet jedoch unter den Folgen der langjährigen Trennung von ihrer Mutter. Dennoch gelingt es ihr allmählich, neuen Lebensmut zu fassen.

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Rachel aus Zentralasien (05:17 min)

Rachels Familie bekennt sich zum christlichen Glauben und gehört in ihrem muslimischen Heimatland zu einer Minderheit. Die heute 17-Jährige schildert die Unterdrückung ihrer Familie und berichtet von der Flucht nach Europa. Nach kurzem, glücklichem Aufenthalt landet die Familie in Abschiebehaft und wird in ihr Heimatland zurückgeflogen. Dort ist sie noch größeren Repressalien ausgesetzt, so dass sie erneut nach Europa flieht. Als ihr endlich Asyl gewährt wird, beschließt Rachel, internationales Recht zu studieren, um später anderen Menschen helfen zu können.

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Navid aus dem Iran (04:34 min)

Navids Familie ist kurdischer Abstammung und im Iran Repressalien ausgesetzt. Als das Leben von Navids Vater immer gefährlicher wird, flieht er nach Europa. Navid und seine Mutter folgen ihm ein paar Jahre später. Nach langer, beschwerlicher Flucht findet die Familie wieder zusammen. Der heute 16-jährige Navid leidet immer noch unter den traumatischen Erlebnissen der Flucht. In der Rückschau war ihm vor allem das Zentrum für Flüchtlingskinder an seiner Schule eine große Hilfe.