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Die private "Irvine Company", ein gigantischer Großgrundbesitzer, stampfte die Stadt vor vierzig Jahren aus dem Boden. Es sollte der Versuch werden, das kapitalistische System zum Wohle der Bevölkerung zu optimieren. Gute Schulen, wohnortnahe Arbeitsplätze, riesiges Freizeitangebot und viel Sicherheit in einem Kalifornien voller Lebensqualität. Bis heute funktioniert eine ganze Stadt nach den Regeln der Privatwirtschaft. 170.000 Menschen leben in Irvine und alle haben eins gemeinsam: Wer hier lebt, gehört zu den Besserverdienenden mit mindestens 60.000 US-Dollar Jahreseinkommen. Mit einer Adresse in Irvine kauft man sich einen Lebensstil. Eine Realität gewordene Utopie vom Kapitalismus.
