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Von den Kaufhausbränden 1968 und der Gründung der RAF über die Terrorakte der ersten, zweiten und dritten Generation bis zur Selbstauflösung der Vereinigung 1998: die Tagesschau dokumentiert die wichtigsten Stationen der Geschichte der RAF in Bildern und Originalbeiträgen aus dem damaligen Tagesschau-Sendungen.
Das ausführliche Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung umfasst eine Chronologie der RAF. Zudem wird die Frage geklärt, wie Terrorismus überhaupt definiert wird, wie die RAF den deutschen Rechtsstaat beeinflusst hat und warum so viele Frauen in der RAF aktiv waren.
"Zeitgeschichte-online" ist ein Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) und der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (SBB). Das Dossier zum Thema RAF umfasst neben einer Chronik zahlreiche Materialien zur Vertiefung einzelner Aspekte des Themas.
Umfangreiches Dossier des WDR zum Schwerpunkt Deutscher Herbst. In Berichten und Interviews kommen so unterschiedliche Personen zu Wort wie Klaus Jünsche, ehemaliges RAF-Mitglied, und Anne Siemens, Autorin eines viel beachteten Buches über die Angehörigen der RAF-Opfer.
Die Chronik setzt einem Schwerpunkt auf die Ereignisse im Südwesten Deutschlands. Es gibt auch zahlreiche Original-Tondokumente aus der Zeit. Der Prozess in Stuttgart-Stammheim wird unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet.
Planet Wissen schildert die Geschichte der RAF von den ersten Anfängen bis hin zu der Frage, ob es eine "dritte Generation" von RAF-Mitgliedern gab. Außerdem werden die Fahnungsmethoden der Polizei vorgestellt.
LeMO (Lebendiges Museum Online) ist das Internetprojekt des Deutschen Historischen Museums. Relevant für das Thema RAF sind die Materialien zum Linksterrorismus 1974 bis 1989 und die Biographien von Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin sowie von Hanns Martin Schleyer.
Die Ideologie der RAF, ihre Geisteshaltung und ihren Sprachduktus kann man einer frühen Flugschrift entnehmen, die der Spiegel in Auszügen veröffentlichte. "Wir schießen, wenn auf uns geschossen wird" stammt aus dem Frühjahr 1971, als Baader, Meinhof und Ensslin bereits im Untergrund lebten und mehrere Banküberfälle verübt hatten. Tote hatten die Anschläge bis dahin noch nicht gefordert. Es war eins der ersten Dokumente, das mit "Rote Armee Fraktion" unterzeichnet war. (DER SPIEGEL 18/1971 vom 26.04.1971)
SWR2 hat bisher unveröffentlichte Tondokumente von vier führenden RAF-Mitglieder online gestellt: Andreas Baader äußert sich zum Thema Isolationshaft, Jan-Carl Raspe zu den Haftbedingungen in Stuttgart-Stammheim. Gudrun Ensslin spricht über die Verantwortung der RAF, Ulrike Meinhofs über den Ausschluss von Verteidigern.
Die IRA ist die wohl bekannteste Terrorgruppe mit nationalistischem Hintergrund. Planet Wissen beleuchtet Geschichte und Entwicklung der IRA von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute.
Viele Morde der RAF sind bis heute nicht endgültig aufgeklärt. Darunter auch der an Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977. Lange Zeit war zum Beispiel strittig, welche Akten des Verfassungsschutzes überhaupt gerichtlich verwendet werden dürften - und das mehr als 30 Jahre nach der Tat.
In einem Beschluss vom 04. April 2006 erklärte das Bundesverfassungsgericht, dass eine Rasterfahndung nicht durch eine "allgemeine Bedrohungslage" gerechtfertigt werden kann. Der Beschluss bezieht sich auf die Zeit nach dem 11.September 2001, geht aber auch auf die Rasterfahndung als Fahndungsmittel gegen die RAF ein.
Die Journalistin Caroline Emcke war Patenkind von Alfred Herrhausen. Als der Bankmanager ermordet wurde, war sie 22 Jahre alt. In diesem preisgekrönten Artikel beschreibt Emcke fast zwei Jahrzehnte später, wie sie die Situation damals erlebte.
Das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung widmete sich in ihrem ersten Heft 03 (Dezember 2001) dem Thema Terrorismus. Schwerpunkt ist der Anschlag auf das World Trade Center im September 2001, aber es gibt auch ein Interview mit ausgestiegenen RAF-Terroristin Silke Maier-Witt (S. 55) über die Gründe, die sie zum Ausstieg bewogen haben.
Im Interview mit der Wochenzeitung "DIE ZEIT" äußert sich Helmut Schmidt über die schwierigen Entscheidungssituationen während der Schleyer-Entführung 1977. Das Gespräch zeigt nicht nur, unter welchem Druck die Entscheidungsträger damals standen, sondern auch wie emotional belastet das Thema heute noch ist.
