zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.
Lobbyismus wird beschrieben als „die zielgerichtete Beeinflussung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung“ (H.Merkle) . Damit stehen die Akteure des Lobbyismus – Verbände, Lobbyisten, Politiker – immer im Spannungsfeld zwischen berechtigtem Interessen- und Informationsaustausch und einer möglichen Gefährdung demokratischer Grundprinzipien. Beratung – Lobbying – Korruption: Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an? Wohin führt der immer aufwendiger, und subtiler betriebene Lobbyismus in der politischen Landschaft der BRD? Wie steht es mit der verlangten Unabhängigkeit der Abgeordneten? Wer hat wirklich das Sagen und wie viel Einfluss bleibt dem Bürger? Entlang dieser Fragestellungen begleitet der Film Protagonisten auf beiden Seiten dieses politischen Pokers: er folgt Lobbyisten und Abgeordneten bei formellen und informellen Treffen und schildert am Beispiel des Ringens um die Umweltschutzgesetzgebung die vielfältigen „Beratungsanstrengungen“ unterschiedlicher Lobbyverbände. Dabei kann herausgelesen werden, wie sich zum Beispiel bei der Grenzwertregelung von CO2 für PKW der beratende Einfluss in der Gesetzgebung niederschlägt. Der Film erläutert, auf welche Weise Interessengruppen die politische Entscheidungsfindung lenken können.
Sie benötigen den Flash Player um die Filme auf dieser Seite abzuspielen.
Konzernvertretungen, Verbände, Agenturen – sie alle suchen die Nähe zu den Schaltstellen der Macht. Ihr Ziel: Einfluß auf die Entscheidungen der Regierung zu bekommen. Am Beispiel der Arbeit von Rainer Knauber für Vattenfall wird gezeigt, was ein Lobbyist ist und wie er arbeitet.
Sie benötigen den Flash Player um die Filme auf dieser Seite abzuspielen.
Interessenvertretung als legitimes Recht von Gruppen und einzelnen, sich im politischen Alltag Gehör zu verschaffen. Am Beispiel der CO2-Grenzwerte für Autoabgase wird gezeigt, mit welchen Mitteln und mit welchen Verfahren sich Lobbyverbände einbringen – und, wie die anschließende Debatte im Bundestag zeigt, wer hier den größeren Einfluß hatte.
Sie benötigen den Flash Player um die Filme auf dieser Seite abzuspielen.
David gegen Goliath: die Lobbyverbände haben unterschiedliche finanzielle und personelle Möglichkeiten, damit gibt es ein Ungleichgewicht bei der Vertretung von Interessen bei den Politikern. Am Beispiel des BUND wird der ungleiche Kampf gegen VDA und Vattenfall gezeigt. Möglichkeiten, aber auch Gefahren von Lobbyarbeit spricht die Abgeordnete der Grünen, Bärbel Höhn, an.
Sie benötigen den Flash Player um die Filme auf dieser Seite abzuspielen.
Transparency International und LobbyControl setzen sich als NGOs für mehr Offenheit und Fairness in der deutschen Politik ein. An Beispielen unzulässiger Einflussnahme plädieren sie für schärfere Regelungen und Kontrollen für die Lobbyverbände.
Sie benötigen den Flash Player um die Filme auf dieser Seite abzuspielen.
Lobbyisten nehmen aber nicht nur Politiker ins Visier, sondern sie haben auch die Bürger, die Wähler im Blick. Am Bespiel der Vorabendserie „Marienhof“ wird gezeigt, wie subtil auch die Bevölkerung durch manipulative Platzierung von Botschaften beeinflusst werden soll. Lobbyismus lebt von den Möglichkeiten erfolgreicher, oft diskreter Einflussnahme – Demokratie jedoch verlangt Transparenz und Unabhängigkeit. Für Abgeordnete und Politiker nicht immer leicht, mit den Herausforderungen dieses Widerspruchs umzugehen ...
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu der Sendung: Sendetermine, Fächer, Klassenstufe, Mediennummern, Produktionsanstalt und Sendelänge.
