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Literatur

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 21/2005): 50 Jahre Bundeswehr
Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, 2005, 40 Seiten Die Broschüre zum Bundeswehr-Jubiläum enthält Beiträge von Journalisten und Wissenschaftlern, die sich zur Entwicklung der Bundeswehr, zu ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung, zu den geänderten Aufgaben und den internationalen Rahmenbedingungen äußern. Die gedruckte Broschüre ist zwar vergriffen, online aber weiter erhältlich: PDF zum Download unter http://www.bpb.de/publikationen/Z1XH3K,0,0,50_Jahre_Bundeswehr.html
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2008): Außen- und Sicherheitspolitik
Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, 2008, 48 Seiten Eine Broschüre zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik innerhalb der EU und auf internationalem Parkett. Die Broschüre ist ebenfalls vergriffen, aber noch als PDF erhältlich: Download unter http://www.bpb.de/publikationen/HTYQR1,0,0,Au%DFen_und_Sicherheitspolitik.html
Detlef Bald: Die Bundeswehr: Eine kritische Geschichte 1955-2005
Beck, München, 2005, 231 Seiten, ISBN-10: 3406527922 / ISBN-13: 978-3406527920 Ein kritischer Einblick in die Geschichte der Bundeswehr – von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Der Autor ist Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist.
Jürgen Grässlin: Lizenz zum Töten?
München 1997 Das Buch beschreibt kritisch die Transformation der Bundeswehr und geht auch auf die Einsätze in den 90er Jahren und ihre umstrittene Legitimation ein. Als Alternative zu einer 'kriegstauglichen' Bundeswehr entwickelt er die Initiative 'FÜNF für Frieden'. Auch wenn es schon 1997 erschienen ist, bietet es einen detaillierten Einblick in die Ausländseinsätze der Bundeswehr nach Auflösung des Warschauer Vertrags und die rechtlichen Grundlagen.
Herfried Münkler: Die neuen Kriege
Hamburg 2002 Das Buch analysiert die Situation nach dem Ende der „klassischen Staatenkriege“ und fragt, was an ihre Stelle getreten ist und wodurch sich die „neuen Kriege“ auszeichnen.
Wolfram Wette: Militarismus in Deutschland. Geschichte einer kriegerischen Kultur.
Primus, 2008 Dass eine mit Gewalt imprägnierte Gesellschaft zu gegebener Zeit eine Eigendynamik entfalten, dass sie sich sogar als ein Treibhaus für Katastrophen erweisen kann, diese uns heute einleuchtend erscheinende Einsicht musste im 20. Jahrhundert teuer erkauft werden. Der deutsche Militarismus hat seine Ursprünge in der altpreußischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Wolfram Wette, einer der wichtigsten - kritischen - Militärhistoriker, macht mit seinem neuesten Werk deutlich, wie tief das Militär in Struktur und Mentalität der deutschen Gesellschaft verwurzelt war.
Hrsg. v. Andreas Heinemann-Grüder, Jochen Hippler, Markus A. Weingardt u.a.: Friedensgutachten 2008
Lit, 2008 Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber. Sie zieht Bilanz, pointiert die Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa."Das Friedensgutachten 2008" befasst sich mit der neuen Hochrüstung und den friedenspolitischen Alternativen.