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Der Film gibt einen kompakten Überblick über die Zusammenhänge zwischen Papierverbrauch und Umweltzerstörung und erklärt, wie nachhaltiges Wirtschaften am Beispiel von Papierprodukten aussieht. Einige Teile des Films kennen die Schüler bereits aus dem Film "Das Papiersparhaus".
Die Klasse sieht sich den Film aufmerksam an. Auf Arbeitsblatt 1 "Filmbeobachtung" notieren die Schüler die wichtigsten Fakten zu Papierverbrauch und -produktion sowie zu den umweltverträglichen Alternativen. Als Gedächtnisstütze sind dort zentrale Bilder aus dem Film abgedruckt.
Zunächst wird im Unterrichtsgespräch diskutiert, welche Informationen die Schüler am überraschendsten fanden. Die Information, dass die Deutschen zwar sehr fleißig Altpapier sammeln, aber recht wenig Umweltpapier kaufen, gehört sicher dazu. 1990 wurden zum Beispiel sehr viel mehr Schulhefte aus Umweltpapier hergestellt als heute. Woran mag das liegen? Die Schüler äußern Vermutungen und machen anschließend eine Umfrage in der Schule und in Geschäften (Achtung: vorher um Erlaubnis fragen!). In Gruppen entwerfen sie ein Werbeplakat oder einen Werbespot, der für Umweltpapier wirbt und diesen Widerspruch aufgreift.
Zum Abschluss der Unterrichtsreihe fassen die Schüler die Informationen zu einer Präsentation zusammen. Mit Hilfe der Informationen aus dem Film und Internetrecherchen erarbeiten sie eine Powerpoint-Präsentation zum Thema nachhaltiges Wirtschaften am Beispiel von Papier. Sie beschreiben zunächst das Problem der heutigen Papierproduktion und die Folgen für die Umwelt und die Ressourcen. Danach präsentieren sie mögliche Lösungen für alle Akteure: Forstwirtschaft, Papierindustrie, Handel und Verbraucher. In der Linkliste finden sie nützliche Informationsquellen für die weiterführende Recherche. Für die Illustration der Präsentation können sie Screenshots aus dem Film nutzen. Auf Arbeitsblatt 2 "Präsentation" geben wir Hilfestellungen für die Präsentation. Für die Informationssammlung können die Schülerinnen und Schüler ihr ausgefülltes Arbeitsblatt 1 heranziehen.
© Autorinnen: Jessica Becker, Anne Haage
