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Das Prinzip der Nachhaltigkeit spielt in vielen Fächern eine Rolle, vor allem in Erdkunde, Sozial- und Gemeinschaftskunde, Wirtschaft und Politik. Es ist ein wichtiges Lernziel dieser Fächer, zu erkennen, wie "die natürlichen Lebensgrundlagen für Folgegenerationen durch sozial, ökonomisch und ökologisch verträgliches Handeln nachhaltig gesichert werden" (Kernlehrpläne Gesellschaftslehre NRW).
Der Film "Das Papiersparhaus" zeigt am Beispiel von Papier, wie der herkömmliche Umgang mit Rohstoffen natürliche Lebensräume gefährdet und welche Alternativen es gibt. Papier ist ein Produkt, mit dem Schülerinnen und Schüler selbst viel zu tun haben. Sie können in ihrem Umfeld recherchieren und direkte Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen. Das Produkt und seine Herstellung sind zudem nicht zu komplex. Es eignet sich deshalb gut, um exemplarisch die Zusammenhänge zwischen globalem und lokalem Handeln zu erarbeiten. Das Thema passt sowohl in die Sekundarstufe 1 ab Klasse 8 als auch in die Oberstufe.
Der Film stellt das verantwortungsbewusste Verhalten von Verbrauchern in den Mittelpunkt. In kurzen Info-Sequenzen werden Hintergrundinformationen gegeben. Anhand des Beispiels einer Familie können die Schüler sehr anschaulich die Zusammenhänge zwischen globalen Problemen und persönlichem Verhalten nachvollziehen. Der Film liefert gute Anregungen, Vorschläge für umwelt- und Ressourcen schonendes Verhalten in der Schule zu entwickeln.
Der Film "Weiße Blätter, grüne Wälder – Papierwende" informiert ausführlich über die ökonomischen und ökologischen Zusammenhänge. Beide Filme ergänzen sich, lassen sich aber auch einzeln einsetzen. In den methodisch-didaktischen Vorschlägen haben wir den Schwerpunkt beim "Papiersparhaus" auf die Sekundarstufe 1 gesetzt, bei "Weiße Blätter, grüne Wälder - Papierwende" auf die Oberstufe.
- Wirtschaft: einen Einkauf von Verbrauchsgütern planen und durchführen; allgemeine Kennzeichnungsvorschriften bei Lebensmitteln, Textilien und Haushaltsgeräten sowie spezielle Kennzeichnungen an ausgewählten Produkten erkennen und zuordnen; unterschiedliche Einkaufsstätten des täglichen Bedarfs erkunden und bewerten
- die Mittel des Haushalts verantwortungsvoll in ausgewählten haushälterischen Situationen unter ökonomischen/ökologischen und persönlichen Aspekten einsetzen; Verbraucherinformationen auswerten und auf den Fall bezogen nutzen
- an außereuropäischen Beispielen Räume analysieren, die durch die menschliche Nutzung ökologisch bedroht sind
- selbständige Anwendung gelernter Methoden:
bei einer globalen Fragestellung im Kontext der Agenda 21 sowie in einem politischen Handlungsfeld erlernte Fähigkeiten und Fertigkeiten anwenden und die selbst erarbeiteten Sachverhalte in geeigneter Form darstellen
- Themenfeld 3: Das Problem der Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt
exemplarisch eine Gefahr für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts darstellen;
Kursstufe (vierstündig)
- Wirtschaftliche Dynamik und Wirtschaftpolitik:
ökologische und gesellschaftliche Folgeprobleme erläutern
- Inhaltsfeld 3: Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
Nachhaltigkeit gesellschaftlichen Handelns sowie ökologische Herausforderungen im privaten und wirtschaftlichen Handeln
- Inhaltsfeld 10: Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
quantitatives versus qualitatives Wachstum, das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens – Innovationspotenziale ökologisch orientierter Produktion
- Inhaltsfeld 4: Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen
- Inhaltsfeld 1: ökologische Prinzipien und zukunftsfähige Maßnahmen in der Industrie, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft im globalen ökologischen Zusammenhang
- Thema 8.2: Eingriffe in den Naturhaushalt
- Thema 9.1: Gegenwartsprobleme durch Eingriffe in den Naturhaushalt
- Bewusstsein von den Grenzen, die Erde als Lebensraum zu nutzen (Rohstoffreserven, Recycling)
- Einsicht in die Notwendigkeit des Wirtschaftens und der rationalen Verfügung über die knappen Ressourcen
- Bereitschaft, als kritische Verbraucher Kosten, Nutzen und Umweltverträglichkeit eines Produktes rational abzuwägen
- Einblick in die Problematik wirtschaftspolitischer Ziele im Spannungsfeld von Wachstum und Umweltschutz
- Die Erde im Wandel
Nachhaltige Entwicklung als Handlungsprinzip, Agenda 21 – Global denken – lokal handeln
