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Die Zahlen sind erschreckend: In Deutschland ist der Papierverbrauch seit 1950 um mehr als 1.000 Prozent angestiegen! Was lässt sich dagegen unternehmen? Der 30-minütige Film begleitet einen Monat lang eine Hausgemeinschaft bei dem Versuch Papier einzusparen.
Adrienne hatte die Idee zu diesem Projekt. Zusammen mit ihrem Mann Oliver und ihren beiden Kindern Nick und Jule sucht sie die größten "Papierfresser". Ob Eierkarton oder Brötchentüte - beim Einkaufen sollen Papierverpackungen von nun an der Vergangenheit angehören.
Erste Maßnahmen: Oliver bestellt seine Tageszeitung ab, Nick verzichtet auf das Butterbrotpapier und legt sein Pausenbrot "nackt" in die Dose. Und Jule bemalt jedes Blatt Papier von beiden Seiten. Auch die beiden Nachbarn machen mit: Nora ist bereits ein Papierspar-Profi und verwendet seit langem "direkt recycelte" Schreibwaren – das sind zum Beispiel Briefumschläge, die aus altem, gut erhaltenem Papier bestehen und direkt verklebt werden. Jan steuert wertvolle Tipps bei: Gegen die Werbeflut im Briefkasten hilft zum Beispiel ein Eintrag in der so genannten "Robinson-Liste".
Nach einem Monat sind alle gespannt: Wie viele Kilogramm wird die Blaue Tonne wohl weniger auf die Waage bringen?
