zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Inhalt der Reihe

  • Neben dem Konferenzschild "Rio+20 – the future we want" steht eine Reinigungskraft auf einen Besen gelehnt. Rechte: Reuter

null.zehn.zwanzig - Die Kinder von Rio

Im Juni 1992 fand Rio de Janeiro die große "Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung" statt, kurz Rio-Konferenz genannt. Der Kalte Krieg war seit zwei Jahren vorbei. Nie zuvor standen die Chancen für eine Zusammenarbeit der unterschiedlichen Nationen besser. Die Agenda 21 enthielt Lösungsstrategien für die zentralen globalen Probleme von Umwelt und Entwicklung. Die Politiker versprachen damals, dass alle Kinder auf der Welt eine bessere Zukunft haben sollen.

Die Filmreihe geht der Frage nach, ob dieses Versprechen eingehalten geworden ist. Es geht um zehn Kinder, die alle 1992 geboren sind, also in dem Jahr der Weltkonferenz. Sie werden kurz nach der Geburt und dann nach zehn Jahren, also 2002, und nach zwanzig Jahren, also 2012, noch einmal besucht. Die Kinder kommen aus neun verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt.

In jedem der drei Filme werden drei oder vier Kinder miteinander verglichen. Die Kinder leben in völlig unterschiedlichen Verhältnissen. Einige von ihnen haben mit Problemen wie Krieg oder Armut zu kämpfen. Nicht für alle Kinder erfüllt sich das Versprechen von einer besseren Zukunft.

Die Reihe eignet sich vor allem für den Politikunterricht in der Sekundarstufe 1. An konkreten Fällen aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern werden die globalen Probleme und Entwicklungen anschaulich. Alle drei Episoden liegen auch in englischen Fassungen vor.