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Inhalt der Sendung

Um Nomaden geht es nur im ersten Beitrag des 30-minütigen Films – Der Wüstenfürst: Gaya Moussa gehört dem Nomadenvolk der „Peul“ an, doch mit seiner Familie hat er sich im Nordosten von Benin niedergelassen. „Machini“, wie seine Freunde ihn nennen, hat seine Herde behalten und es zu einigem Wohlstand gebracht. Er besitzt ein Radio, ein Fahrrad und ein Motorrad und hat bereits ein Blechdach auf seinem Haus – Statussymbole, die seine besondere soziale Stellung anzeigen. Seinen Erfolg verdankt Machini unter anderem einem Hilfsprogramm für Viehzüchter. Er hat Fortbildungen besucht, sich tiermedizinische Kenntnisse angeeignet und gibt sein Wissen auch an seine Nachbarn und „Peul-Freunde“ weiter.

Beitrag 2 "Der Solarexperte": Godfrey Marawanyika, der Leiter des Solarprojekts der Regierung, hat den Bewohnern von Mashumba, einem kleinen Dorf im Norden Simbabwes, gezeigt, wie man Sonnenstrahlen in Energie umwandeln kann. Nun haben sie Licht, Radio und können auch nachts arbeiten. Die Frauen hoffen, dass ihre Tabakplantagen bald mit einer solarbetriebenen Wasserpumpe bewässert werden können.

  • Gaya Moussa auf einem Motorad (Rechte: SWR / EBU)
  • Gaya Moussa füttert das Vieh (Rechte: SWR / EBU)Gaya Moussa hat das Nomaden-Dasein aufgegeben

Beitrag 3 "Die Baumschüler": Die Arbeitslosigkeit auf dem Land ist eines der Hauptprobleme in Simbabwe. Auch Gilbert Makoni hatte nach der Schule kaum Zukunftschancen. Doch sein ehemaliger Lehrer brachte ihn auf eine Idee: David Jura schlug seinen Schülern vor, sich gemeinsam für Umweltprojekte zu engagieren. Er gründete 1992 das Projekt „Serengeti 5“, das eine große Baumschule und einen Pflanzenmarkt umfasst. Auch ökotouristische Aktivitäten sind geplant. Gilbert ist für die Baumschule verantwortlich, in der bis heute mehr als 60.000 Bäume gepflanzt wurden.