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Ein Viertel der Fläche Spaniens hat sich bereits in eine Halbwüste verwandelt, ein weiteres Viertel ist akut von der Verwüstung bedroht. Der Wald, der die Erde schützt, wurde abgeholzt. Aufforstungen mit nicht heimischen Baumarten können den Raubbau nicht wieder gutmachen. Die Wiederbelebung der alten, an das Klima angepassten Form der Wanderschäferei (Transhumanz) und die Rettung der typischen, parkähnlichen Landschaften (Dehesa) wären ökologisch sinnvoll. Doch nur wenige Hirten machen sich wieder auf den Weg und pendeln zwischen Sommer- und Winterweidegebieten hin und her. Wenn sie auf ihren langen Wanderungen mit den Herden mitten durch die Städte ziehen erregen sie jedoch Aufsehen - die letzten Nomaden Europas. Die Sendung liegt bilingual vor, in einer deutschen und einer spanischen Version.
