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Auch im fundamentalistisch regierten Iran haben es die Gashghai-Nomaden geschafft, ihre jahrhundertealten Traditionen zu bewahren. Noch immer ziehen sie umher, unbeeindruckt von den staatlichen Bemühungen, sie sesshaft zu machen. Den Sommer verbringen sie in den Bergen, im Winter ziehen sie in die Täler im Süden des Iran. Geschäfte brauchen sie nicht: Das Brot backen sie selbst, die Schafe liefern Fleisch und Wolle. Aus der gefärbten Wolle entstehen prachtvolle Teppiche. Die Kleider der Nomadenfrauen sind ebenfalls farbenfroh und ungewöhnlich schön, ein krasser Gegensatz zu den schwarz gekleideten und verschleierten iranischen Frauen. Patricia Neghabian hat die Nomaden in ihrem Winter- und Sommerlager begleitet.
