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Sendungsinhalt: Die Zeit - Mit Enie van de Meiklokjes

Das erste Bild wurde auf Stein gemalt, an die Wand einer Höhle bei Lascaux in Frankreich. Faszinierend sich vorzustellen, wie Menschen im Schein von flackernden Holzscheiten mit Holzkohle, Rötel und Manganerde Tiere mit einem so genauen Blick für Bewegungsabläufe und Körperproportionen abbildeten, dass man die Vorstellung von unseren Vorfahren als primitiven Keulenschwingern sofort revidieren muss.

Die Zeit

Kapitelübersicht:

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Einleitung

00:00 – 01:15

Was ist Malerei? Zusammen mit Professor Raimund Wünsche und Professor Flatz geht die Moderatorin Enie van de Meiklokjes dieser Frage auf den Grund.

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Steinzeit, Antike, Mittelalter

01:15 – 05:42

Schon bei der Höhlenmalerei konnten die Künstler sehr plastisch und real zeichnen, und auch in der Antike strebte die Kunst eine möglichst realistische Darstellung an. Im Laufe des Mittelalters änderte sich der Malstil: Ein typisches Merkmal für im Mittelalter entstandene Bilder sind die goldenen Hintergründe und Ränder. Caravaggio: "Berufung des Matthäus", ca. 1600 / Höhle von Lascaux: ca. 16.000 v. Chr. / Herculaneum: "Achill und Chiron", ca. 1. Jh. n. Chr. / "Leichenzug Mariens": 13. Jh.

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Renaissance, Barock, Klassizismus

05:42 – 13:31

In der Renaissance wurden die Figuren wieder plastischer und man verwendete die Zentralperspektive, welche die Gemälde sehr räumlich erscheinen lässt. Im Barock wurden alle Techniken, die es bis dahin gab, zusammengeführt. Ganz ähnlich wie in der Antike ging es im Klassizismus weiter: Gemälde waren sehr plastisch. Raffael: "Die Schule von Athen", 1510-1512 / Pieter Saenredam: "Das Innere der Kirche St. Pieter in 's-Hertogenbosch". 1632 / Jacques-Louis David: "Der Schwur der Horatier", 1784

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Romantik, Realismus

13:31 – 17:33

In der Romantik sieht man oft Gemälde von Feldern und Natur, da zu dieser Zeit die Ausbreitung von Städten begann und die Maler versuchten, die Idylle des Landlebens auszudrücken. Im Realismus wurde, ebenso wie in der Romantik das Landleben dargestellt, jedoch nicht mehr so idyllisch, sondern im Zusammenhang mit harter Arbeit. Wilhelm von Kobell: "Heimkehr des Bauern am Abend", 1803 / Jean-Francois Millet: "Ährenleserinnen", 1857 (Bildbegehung)

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Impressionismus, Expressionismus, Abstraktion

17:33 – 24:05

Im Impressionismus wurde den Bildern mittels verschiedener Methoden eine enormer Ausdruckskraft verliehen. Im Expressionismus wurde die jahrhundertelang erlernte Technik des räumlichen Malens ignoriert und man benutzte starke Farben auf großen Flächen. Nach dem ersten Weltkrieg hatte sich vieles in der Welt verändert - auch in der Malerei wurden die Bilder und Gemälde immer abstrakter. Claude Monet: "Impression", 1873 / Erich Heckel: "Rote Häuser", 1908 / Wassily Kandinsky: "Im Blau", 1925 (Bildbegehung)

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Kubismus, Surrealismus, Popart

24:05 – Ende

Im Kubismus wurden Motive mathematisch und geometrisch angelegt und gemalt. Im Surrealismus wurden die "Illusionen der Welt" sichtbar gemacht. Die Popart erklärt Alltagsgegenstände wie eine Suppendose zur Kunst. Pablo Picasso: "Portät von Dora Maar", 1937 / René Magritte: "Der Verrat der Bilder", 1929 / Andy Warhol: "Campbell's Soup Cans", 1962