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Sendungsinhalt: Spiel für mich Allegro - Ein Stück Hoffnung am Gazastreifen

Szenenüberblick

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0:00 – 03:20

Leben an der Grenze

Im Kibbuz Nir Am, an der Grenze zum palästinensischen Gazastreifen, lebt Julia mit ihrer Tochter Tom. Der Kibbuz verzeichnet die höchste Rate an Raketeneinschlägen in Israel und wird vom Militär streng bewacht. Bei einem Raketenalarm bleiben den Bewohnern nur 18 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Julia und Tom machen einen Fahrradausflug - dafür müssen sie das gesicherte Dorf verlassen.

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03:21 – 07:48

Alarmstufe Rot

In der Nacht gab es einen Alarm und auch am darauf folgenden Morgen. Julia und Tom leben mit der ständigen Gefahr, durch den Einschlag einer Kassam-Rakete getötet zu werden. Psychische Belastungen, die sich bemerkbar machen: Beim Geigenunterricht verspürt Tom eine tiefe Traurigkeit.

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07:49 – 10:48

"Käfige sind für Angsthasen"

Eine Militär-Band tritt im Kibbuz auf. Neben musikalischen Darbietungen versichern sie, dass das Kibbuz gut geschützt sei. Tom fühlt sich beruhigt. Zu Hause spielt sie mit ihren Hamstern. Julia möchte, dass Tom die Hamster in den sicheren Käfig sperrt - wegen der Katze. Tom findet, Käfige seien etwas für Angsthasen.

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10:49 – 14:42

Raketenalarm gehört zum Alltag

Ein Raketenalarm unterbricht Toms Tanzunterricht. Tom erklärt: Jeder soll zu Hause bleiben und nicht nach draußen gehen. Inzwischen ist das Militär rund um den Kibbuz mit Panzern in Stellung gegangen - bereit, in den Gazastreifen einzumarschieren. Julia bringt ihre Tochter in den Kindergarten und fährt zur Arbeit. Ein erneuter Alarm - dieses Mal schlägt die Rakete ganz in der Nähe des Kindergartens ein.

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14:43 – 18:25

Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter

Alle Bemühungen, die Gewalt zwischen dem israelischen Militär und den militanten Palästinensern zu beenden, erwiesen sich bisher als erfolglos. Wegen der ständigen Bedrohung ziehen viele aus der Gegend weg. Julia, die erst vor wenigen Jahren aus Russland hierhin gezogen ist, möchte dennoch bleiben.

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18:26 - 22:13

Betroffene planen eine Aktion

Julia möchte etwas gegen den zunehmenden Terror und die Gewalt tun und startet einen Aufruf: "Unser aller Blut ist rot". Dazu lädt sie Freunde und Nachbarn ein. Die Gruppe plant eine Kundgebung und will direkten Kontakt zu den palästinensischen Nachbarn aufnehmen.

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22:14 - 25:03

Wie erklärt man Kindern den Terror?

Erneuter Raketenalarm in der Nacht: Der Raketeneinschlag verfehlt Julias Haus diesmal nur sehr knapp. Eine Fensterscheibe geht zu Bruch. Für Kinder ist die Gewalt und Zerstörung schwierig zu verstehen und zu verarbeiten. Sie sprechen im Kindergarten und zu Hause darüber.

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25:04 - 29:12

Ein Zeichen setzen

Die Kundgebung findet auf einem Hügel statt, von dem die israelische Armee auf palästinensische Gebiete feuert. Die Teilnehmer wollen über einen palästinensischen Radiokanal mit Menschen jenseits der Grenze sprechen. Auf ihren Plakaten steht: "Lasst uns reden, statt zu kämpfen!". Julia spricht zu ihren palästinensichen Nachbarn. Sie ist glücklich, ein Zeichen zu setzen.