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Nadav ist 13 Jahre alt und feiert gerade seine Bar Mizwa. In Jerusalem häufen sich die Terroranschläge, die die Bevölkerung verängstigen. Als Nadav auf dem Schulweg einen Bus explodieren sieht, entscheidet er sich, eine Kinderinitiative "Frieden für die Zukunft" zu gründen. Zusammen mit seinen Freunden Shai und Noa versucht er, Treffen mit israelischen und palästinensischen Kindern zu organisieren. Sogar das Fernsehen berichtet darüber.
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Auch Friedensinitativen kommen nicht ohne Geld aus. Neben Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich die Kinder auch um Sponsoren. Nach zwei Monaten wird klar: Nadavs Freunde haben andere Vorstellungen von der Arbeit und den Zielen der Initiative. Sie wollen weniger planen und sich stattdessen sofort mit palästinensischen Kindern treffen. Es kommt zu einer hitzigen Diskussion. Aber es geht vorwärts: Die Kinder bekommen einen Gesprächstermin beim israelischen Politiker Yossi Sarid.
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Der Termin mit dem Politiker Yossi Sarid verläuft positiv: Angesichts der gespannten politischen Situation ist es nämlich eigentlich sehr schwierig, Kontakt zwischen Israelis und Palästinensern herzustellen. Aber Sarid verspricht, ein erstes Treffen zu ermöglichen. Über eine palästinensische Friedensorganisation wird der Kontakt zu palästinensischen Kindern ermöglicht: Zusammen mit Nadavs Freunden treffen sie sich in einem Hotel; sie sprechen über die Initiative und spielen.
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Aus der ersten Begegnung entwickeln sich regelmäßige Treffen mit immer mehr Teilnehmern. Die Kinder spielen nicht nur, sondern tauschen auch ihre persönlichen Erfahrungen aus. Inzwischen kann Nadav sogar verstehen, dass palästinensische Jugendliche sich gegen das israelische Militär wehren. Alles läuft gut, aber in der Schule bekommt Nadav auch negative Reaktionen zu hören.
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Die politische Situation spitzt sich zu. In Nablus kommt es bei einer Militäraktion zu palästinensischen Todesopfern. Mai, eines der palästinensischen Mädchen, diskutiert mit Nadav über die Auslöser und Ursachen der Gewalt. Nadavs Freunde sind sauer, dass Nadav sich auf politische Diskussionen einlässt. Ein weiterer Dämpfer: Noa steigt aus, weil ihre Eltern wollen, dass sie anstelle der Treffen einen Förderkurs besuchen soll. Weil noch mehr israelische Kinder abspringen, muss Nadav das nächste Treffen absagen.
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Noch ein Tiefschlag: Nadav erfährt, dass die palästinensische Friedenskampagne, die mit ihm die Begegnungen organisiert hatte, offiziell eingestellt wurde. Nadav trifft sich mit den Palästinensern, um über die Zukunft der Initiative zu beratschlagen. Doch diese können angesichts der derzeitigen angespannten politischen Situation keine weiteren Treffen durchführen.
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Nadav möchte sich mit Mai treffen. Mai lädt ihn zu sich nach Hause ein. Mai zeigt Nadav den Checkpoint in Ramallah. Er erfährt, wie unfreundlich und unkooperativ die israelischen Soldaten sind. Selbst die Filmaufnahmen werden verboten. Aber auch wenn die politische Situation hoffnungslos scheint und die Friedensinitiative gescheitert ist - Mai und Nadav werden sich weiterhin treffen.
