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Sendungsinhalt: Elvis und das magische Auge

  • Teenager Rainer und ein junges Mädchen tanzen gemeinsam vor einer Jukebox. Ein kleines Stück Freiheit: Tanzen vor der Jukebox; Rechte: WDR

Rainer ist 15 Jahre alt und findet gut, was alle Jungs in seinem Alter in den 50er Jahren gut finden: Rock'n'Roll, Blue-Jeans und Mädchen. Seiner Mutter passt das gar nicht. Sie hört ihr geliebtes Wunschkonzert und nennt Rainers Lieblingsmusik nur abfällig "Urwaldgeheul".

Der Konflikt ist vorprogrammiert, denn Rainer lässt sich inzwischen nichts mehr so einfach von seiner alleinerziehenden Mutter verbieten. Sein großes Vorbild ist Elvis Presley - seine Art zu tanzen, seine Klamotten und die typische Frisur sind absolut angesagt.

Der Film schildert viele für die Zeit typische Konfliktsituationen, an die sich der Zeitzeuge erinnert. Zum Beispiel einen gemeinsamer Hosenkauf mit der Mutter, die ihn am liebsten in gebügelten Hosen und Krawatte sehen möchte. Doch Rainer will eine Bluejeans und setzt sich schließlich durch.

Probleme gab es auch bei der ersten Liebe: Damals galt es als anstößig, sich in der Öffentlichkeit verliebt zu zeigen. Um sich treffen zu können, verabredeten sich Jungs und Mädchen in Clubs und Tanzkellern oder in so genannten Milchbars. Hier konnten sie gemeinsam Musik hören oder auch Zärtlichkeiten austauschen, ohne dass die Eltern davon erfuhren.