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Nazim Hikmet wächst in Istanbul auf, schließt sich später dem Befreiungskampf unter Atatürk an und wird, begeistert von der Aufbruchsstimmung in Moskau während der Revolution, aktives Mitglied der türkischen kommunistischen Partei. Doch in seiner Heimat wird der Schriftsteller wegen kommunistischer Propaganda in seinen Gedichten zu 28 Jahren Haft verurteilt.
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Aufgrund eines Straferlasses gelingt Hikmet die Flucht nach Moskau. Doch seine anfängliche Sympathie für das sowjetische Regime schwindet. Stattdessen versucht Hikmet sich mit seinen Werken aktiv für den Frieden einzusetzen. Für seine Arbeiten und sein Engagement findet er außerhalb der Türkei weltweit Anerkennung.
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Zuflucht findet der Schriftsteller in Paris. Zusammen mit befreundeten Künstlern, Wissenschaftlern und anderen politischen Flüchtlingen kämpft er gegen die vorherrschenden Ungerechtigkeiten. Bis zu seinem Tod versucht Hikmet, in seiner Heimat Anerkennung zu finden, doch die türkische Staatsbürgerschaft bleibt ihm bis zu seinem Tod verwährt.
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Nazim Hikmet Werke zählen in der heutigen Türkei zu den Klassikern. Das Land hat sich mit seinem Schriftsteller versöhnt. Drei seiner Bücher stehen auf der Liste der 100 empfohlenen Bücher des Erziehungsministeriums. Kulturzentren, die den Namen Hikmets tragen, kämpfen zudem weiterhin für die Anerkennung des Lyrikers aus der Türkei.
