Orhan Pamuk beschreibt in seinen Romanen die unterschiedlichen Facetten der türkischen Gesellschaft, vor allem in Istanbul, wo er 1952 geboren wurde. Weil Pamuk die Massaker an den Armeniern anprangert und sich für die Rechte der Kurden einsetzt, wird er wegen "öffentlicher Herabsetzung des Türkentums" angeklagt. Für seine Bücher bekommt er internationale Auszeichnungen, unter anderem 2005 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. [mehr]