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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Asli Erdogan sitzt in einem Cafe und schreibt, Rechte: WDR

Asli Erdogan ist vor allem bei jüngeren Lesern beliebt. Die studierte Atomphysikerin arbeitete als erste Frau am CERN in Genf, litt aber bald unter der Diskriminierung in dieser fast hundertprozentigen Männerwelt. Erdogan engagiert sich gegen die Benachteiligung von Frauen und gegen Rassismus. Ihre Bücher hatten zunächst in Europa Erfolg, erst danach gewann sie auch mehr und mehr Anerkennung in der Türkei. [mehr]

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Elif Safak sitzt bei einer ihrer Lesungen in einem Sessel und liest aus ihrem Buch vor; Rechte: WDR

Elif Safak gehört zur jungen Generation der Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Türkei. Ihre Romane landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und werden in mehrere Sprachen übersetzt. Safaks Bücher zeichnen sich durch eine große Sensibilität für kulturelle, ethnische und religiöse Unterschiede aus. Mit großer Liebe und leiser Ironie beschreibt die Autorin ihre Figuren bei Problemen im Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge. Populär sind auch ihre regelmäßigen Kolumnen in einer großen türkischen Zeitung. [mehr]

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Murathan Mungan sitzt auf einer Bank am Meer in Istanbul und liest in einem Buch; Rechte: WDR

Murathan Mungan gilt als ein Meister der poetischen Sprache und ist in der Türkei einer der wenigen bekennenden Homosexuellen. Der Schriftsteller schreibt auch Theaterstücke und Popsongs. Fast jeder türkische Popsänger hat mindestens einen Songtext Mungans im Repertoire. Die westliche Welt entdeckte ihn erst spät. In Deutschland sind bisher nur wenige seiner Bücher übersetzt. [mehr]

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An der Eingangsmauer weist ein Schild auf das Kulturzentrum Nazim Hikmet in Istanbul hin; Rechte: WDR

Nazim Hikmet gilt als größter Dichter der türkischen Sprache. Weil er wegen seiner kommunistischen Überzeugung in seiner Heimat immer wieder verfolgt wird, flieht er nach Moskau und später nach Paris. Mit seinen Romanen und Gedichten, in denen er sich für den Frieden einsetzt, wird Hikmet ein weltweit anerkannter Lyriker. In der Türkei bleibt er lange verboten. Heute existiert in Istanbul eine Stiftung, die seinen Namen trägt. [mehr]

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Orhan Pamuk sitzt an seinem Schreibtisch und blättert in einem Notizbuch; Rechte: WDR

Orhan Pamuk beschreibt in seinen Romanen die unterschiedlichen Facetten der türkischen Gesellschaft, vor allem in Istanbul, wo er 1952 geboren wurde. Weil Pamuk die Massaker an den Armeniern anprangert und sich für die Rechte der Kurden einsetzt, wird er wegen "öffentlicher Herabsetzung des Türkentums" angeklagt. Für seine Bücher bekommt er internationale Auszeichnungen, unter anderem 2005 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. [mehr]

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Yasar Kemal sitzt auf einer Bank im Gerichtssaal; Rechte: WDR

Yasar Kemal sitzt bereits als 17-jähriger Schüler das erste Mal wegen eines seiner Gedichte in der Türkei in Haft. Doch die Strafe macht den Schriftsteller nicht mundtot. Im Gegenteil: Bis ins hohe Alter wird der Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels immer wieder verurteilt, weil er in seinen Werken Themen aufgreift, die in der türkischen Gesellschaft lange Tabu sind, etwa die Rechte der Kurden und anderer Minderheiten. [mehr]

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