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Istanbul spielt in Leben und Werk der vorgestellten Schriftsteller eine wichtige Rolle. Die größte Stadt der Türkei blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Planet Wissen zeichnet auf seiner Themenseite die Entwicklung der Millionen-Metropole am Bosporus nach.
Viele Jahrhunderte lang lebten die Kurden unabhängig als Nomaden im Osten Anatoliens. Heute ist das Volk auf mehrere Länder verteilt: Türkei, Irak, Iran, Armenien und Syrien. Planet Wissen erklärt, wie die Kurden Opfer der großen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts wurden, die Rolle der PKK im kurdischen Widerstand und geht detailliert auf die Situation von Kurden im Irak und Iran in den vergangenen Jahrzehnten und heute ein.
In einem Themenheft hat fluter, das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, Geschichten und Interviews rund um das Leben in der Türkei zusammengetragen. Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit zum Beispiel mit Minderheiten in der Türkei oder den Erfahrungen von Jugendlichen und sind als pdf-Dokument abrufbar
1999 wurde die Türkei offiziell zum Beitrittskandidaten der EU erklärt. Seitdem verhandelt die Türkei mit der Europäischen Union. Die Bundeszentrale für politische Bildung berichtet über Fortschritte und Rückschläge. Zusätzlich kann man sich über die politischen Reformen in der Türkei informieren.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International nimmt in ihrem jährlichen Bericht zur Lage der Menschenrechte auch die Türkei unter die Lupe. Im Amnesty Report 2010 gibt es Hintergrundinformationen zur politischen Entwicklung des Landes im Jahr 2009. Ausführlich thematisiert werden unter anderem Probleme bei der freien Meinungsäußerung, Folter und Haftbedingungen.
Im ersten Halbjahr 2010 saßen laut der internationalen Autorenvereinigung P.E.N. weltweit über 200 Schriftsteller im Gefängnis. In ihrem "Writers in Prison"-Bericht listet die Organisation Länder auf, in denen Autoren wegen ihrer Bücher verfolgt und inhaftiert wurden. Zur Sprache kommt darin auch die Situation in der Türkei.
Dass Schriftsteller aus Angst vor Verfolgung und Gewalt ihr Heimatland verlassen müssen, ist kein neues Phänomen. Die Projektseite "Die Verscheuchten" einer 12. Klasse aus Berlin beschäftigt sich mit drei deutschen Schriftstellern, die vor dem NS-Regime flüchten mussten: Bertolt Brecht, Else Lasker-Schüler und Thomas Mann. Es gibt Infos zur Biografie der Autoren und deren Leben im Exil.
Die offizielle Internetseite (englisch und türkisch) von Elif Safak bietet biografische Daten zur Autorin und kurze Informationen zum Inhalt ihrer bisher erschienenen Werke. Zusätzlich findet man ausgewählte Rezensionen und einige Interviews mit Elif Safak in englischer Sprache.
Der Lexikoneintrag von Menekse Toprak, der als PDF-Dokument geladen werden kann, beschäftigt sich mit den drei Romanen "Pinhan", "Die Spiegel der Stadt" und "Mahrem" von Elif Safak. Zudem findet sich neben einer kurzen Biografie der Autorin auch eine Liste der bisher veröffentlichten Werke sowie Angaben zur Sekundärliteratur.
Auf der Internetseite perlentaucher.de findet man eine Leseprobe aus dem Roman "Der Bastard von Istanbul" von Elif Safak. Der Ausschnitt gibt einen Einblick in das Buch der Autorin, das für viel Furore sorgte und dazu führte, dass Shafak wegen "Verunglimpfung des Türkentums" angeklagt wurde.
Der Artikel aus dem Spiegel schildert das Leben der Autorin Elif Safak und beschäftigt sich mit ihren Werken, vor allem mit dem Roman "Der Bonbonpalast". Er erschien 2008 zur Frankfurter Buchmesse, als die Türkei das Gastland der Messe war.
Die Internetseite des Exil-Clubs, eines Projekts der Else-Lasker-Schüler-Stiftung in Wuppertal, bietet neben biografischen Daten zu Nazim Hikmet auch eine kleine Auswahl von Gedichten des türkischen Schriftstellers. Zusätzlich liefert die Seite geografische Daten zur Türkei und geschichtliche Fakten.
Der Artikel in der Frankfurter Rundschau beleuchtet das Leben des Schriftstellers Nazim Hikmet, der verfolgt, inhaftiert und gefoltert wurde. Der Bericht widmet sich auch den Arbeiten des Autors, vor allem seinem Roman "Die Romantiker".
Die Internetpräsenz des Autors Yasar Kemal bietet auf Englisch und Türkisch eine ausführliche Biografie. Dazu findet man die Bibliografie und Filmografie sowie Bilder des Autors.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergibt jedes Jahr den Friedenspreis. 1997 wurde er an Yasar Kemal verliehen. Auf der Internetseite des Börsenvereins sind die Begründung der Jury und Ausschnitte aus Kemals Rede zur Preisverleihung dokumentiert.
Das PDF-Dokument enthält einen Artikel von Yasar Kemal, veröffentlicht in einem Spiegel-Special zum Gastland Türkei auf der Frankfurter Buchmesse 2008. Kemal reflektiert in diesem Artikel die zeitgenössische türkische Literatur und unsere heutige Kultur in Europa.
Die Homepage der Schriftstellerin Asli Erdogan ist in türkischer Sprache und bietet knappe Informationen zur Biografie und zu einigen ihrer Werke. Zudem informiert die Startseite über Neuigkeiten zur Autorin.
Auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist aus Anlass der Buchmesse 2008 mit dem Gastland Türkei ein Interview mit der Schriftstellerin Asli Erdogan erschienen. Darin spricht die Schriftstellerin über ihr Leben, ihre politische Haltung und ihre Arbeit als Kolumnistin.
Die Internetseite von Murathan Mungan beinhaltet unter anderem biografische Daten und Informationen zu seinen Werken. Die Seite ist ausschließlich auf türkisch.
In einem Interview mit dem Spiegel sprach der türkische Autor im Oktober 2008 unter anderem über das Tragen von Schleiern in der Türkei, fundamentalistische Kräfte und über die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU.
qantara.de, ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Welle mit dem Goethe-Institut und der Bundeszentrale für politische Bildung, widmet sich dem Dialog mit der islamischen Welt. Hier findet man ein Porträt des türkischen Schriftstellers Murathan Mungan. Der Text liefert Informationen zu Leben, Werk und Einstellung des Autors.
In dem Artikel auf der Internetseite der Wochenzeitung Die Zeit geht es um den Autor Murathan Mungan und seinen Roman "Tschador", in dem der Protagonist aus dem Krieg in seine Heimat zurückkehrt und feststellen muss, dass seine Familie verschwunden ist.
Die deutsche Internetseite von Orhan Pamuk wird vom Hanser Verlag betrieben. Man findet neben einer Biografie und Bibliografie auch eine Liste aller Auszeichnungen sowie die Nobelpreisrede von Pamuk 2006.
Im Interview mit der Neuen Züricher Zeitung spricht Orhan Pamuk über seinen Roman "Das Museum der Unschuld" und seine Idee, ein "Museum der Unschuld" in Istanbul einzurichten. Zudem geht es um die Auseinandersetzung mit der osmanischen Kultur in seinen Romanen.
