zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: Timothy Berners-Lee und das World Wide Web

  • Ein Mann schreibt auf einem Computer eine Mail - über dem Monitor ist der Schriftzug "Internet" angebracht. Internet ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit; Rechte: dpa/Tobias Felber
  • Ein Mann steht in einem Computerraum vor einer Reihe großer schwarzer Kästen:  Die Datenbankserver des Deutschen Wetterdienstes. Riesige Server stehen im Computerraum des Deutschen Wetterdienstes. Sie werten die Wetterdaten aus der ganzen Welt aus; Rechte: ddp/Alexander Heimann

Surfen im Internet gehört mittlerweile zu unserem Alltag. Informationen, Spiele, Bankgeschäfte – Milliarden von Daten werden rund um die Uhr versandt, empfangen oder bearbeitet. Die Technologie, die das ermöglicht, ist das World Wide Web, neben E-Mail die meistgenutzte Anwendung im Internet. Diese revolutionäre Technologie ist letztlich einem einzelnen, genialen Programmierer zu verdanken: Sir Timothy Berners-Lee.

Berners-Lee arbeitete im CERN, dem Europäischen Zentrum für Teilchenphysik in Genf. Er wollte dort Dokumente auf mehreren Computern an unterschiedlichen Orten verlinken. Eine entsprechende Netzstruktur miteinander verbundener Computer gab es bereits: das Internet. Es bot den idealen "Raum" zur Verwirklichung dieser Vision. Aber es gab ein Problem: Die Computer verstanden sich untereinander kaum. Die von Berners-Lee ersonnene Lösung zur Beseitigung dieser „Sprachschwierigkeiten“ sah unter anderem eine für alle Rechner verständliche eigene Sprache vor: Hypertext markup language, kurz Html. Berners-Lees Entwicklungen sollten schließlich im World Wide Web münden und für eine explosionsartige Verbreitung dieses weltumspannenden Kommunikations- und Informationssystems sorgen.