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Sendungsinhalt: Johannes Gutenberg und der Buchdruck

  • Stahlstich zeigt Johannes Gutenberg in seiner Druckerei. Erfinder des Buchdrucks: Johannes Gutenberg; Rechte: AKG-images
  • Die rekonstruierte Gutenberg-Werkstatt mit Handpresse und Setzkasten. So könnte es bei Gutenberg ausgesehen haben: Blick in die rekonstruierte Gutenberg-Werkstatt; Rechte: AKG-images

Bücher sind im Mittelalter ein Luxus, den sich nur die Reichen leisten können. Zumindest bis Johannes Gutenberg 1450 mit der Erfindung des Buchdrucks den Weg frei macht für große geistige, politische und religiöse Veränderungen.

Gutenberg wird um 1400 als Johannes Gensfleisch in Mainz geboren. Hier besucht er auch die Klosterschule. Dann verliert sich seine Spur. Erst Jahre später findet sie sich in Straßburg wieder, wo Gutenberg sich 1434 niederlässt. Anfang des 15. Jahrhunderts bekommen Handschriften immer mehr Bedeutung. Aber das Holzdruckverfahren ist aufwändig und teuer. Durch die Zunahme von Universitäten und Bibliotheken entsteht das Bedürfnis nach einer neuen Drucktechnik, die nicht nur günstiger und schneller sein soll, sondern vor allem Einheitlichkeit gewährleistet. Gutenbergs geniale Idee macht dies möglich. Mit dem Druck der Bibel beweist Gutenberg außerdem, dass sein Buchdruck der Handschrift ebenbürtig ist.

Das Wissen um die neue Drucktechnik verbreitet sich schnell. Nach 20 Jahren hat sie sich endgültig durchgesetzt. Erst mit der Erfindung des Offsetdrucks Anfang des 20. Jahrhunderts ändert sich das Verfahren. Der Siegeszug der Zeitung beginnt.