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Sendungsinhalt: Igor Sikorsky und der Hubschrauber

  • Zeichnung einer propellerartigen Luftschraube von Leonardo da Vinci. „Luftschraube“ von da Vinci; Rechte: akg-images
  • Ein moderner Hubschrauber auf einem schneebedeckten Gipfel. Höchstes Niveau: ein Eurocopter Ecureuil auf dem Mount Everest; Rechte: dpa

Bereits Leonardo da Vinci wusste, dass rotierende Tragflächen einem Körper Auftrieb verleihen können, und fertigte Ende des 15. Jahrhunderts entsprechende Konstruktionszeichnungen an. Aber erst als Flugkörper mit zwei gegenläufigen, stabilisierenden Rotoren ausgestattet wurden, kam es zum Durchbruch dieser Technik. Maßgeblichen Anteil daran hatte der 1889 geborene Igor Sikorsky: Er kreierte einen Heckrotor, der als Ausgleich zum Drehmoment des Hauptrotors diente. Hielt sich sein Gefährt 1939 nur einige Zentimeter über dem Boden, absolvierte Sikorsky mit einer verbesserten Konstruktion schon zwei Jahre später einen Rekordflug von über neunzig Minuten.

Sikorsky war zwar nicht der einzige Wegbereiter der heutigen Hubschrauber, aber er prägte ihre Entwicklung maßgeblich: Zentrale Elemente wie Blattverstellhebel, Steuerknüppel oder Pedale gehen auf seine Innovationen zurück. Somit verkörpern seine Helikopter wie der VS-300 oder der R-4 unmittelbare Vorläufer moderner Modelle und markieren wichtige Stationen zu einem Verkehrsmittel, das heute in Küsten- oder Bergwacht sowie Militär unverzichtbar geworden ist.

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Grafik zur Zeitreise Fliegen; Rechte: WDR Multimedial

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