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Sendungsinhalt: Max Planck und die Quantenphysik

  • Schwarzweiß-Porträtfoto von Max Planck. Max Planck revolutioniert die Physik; Rechte: AKG

Als zum Ende des 19. Jahrhunderts die Glühbirne an Straßenecken und in Haushalten Einzug hält, spielt das Licht auch in der Forschung eine Rolle. Man hat sich zwar nach langem Streit darauf geeinigt, dass Licht nicht aus Teilchen, sondern aus Wellen besteht. Dennoch scheinen Phänomene wie das Glühen von heißen Körpern damit nicht vereinbar.

Als der deutsche Physiker Max Planck die Energie, die solche Körper abstrahlen, mit einer Formel beschreiben will, muss er einen gewagte Annahme machen: Die Energie der Strahlung muss portioniert sein, anders gesagt, sie muss gequantelt sein.

Mit dieser Annahme können wenige Physiker etwas anfangen – außer einem: Albert Einstein. Er wendet Plancks Formel auf ein weiteres ungeklärtes Phänomen an, den photoelektrischen Effekt. Dabei nimmt er an, dass Licht Eigenschaften von Wellen und Teilchen besitzt und legt so den alten Streit um die Natur des Lichts endgültig bei.

Auch der dänische Physiker Niels Bohr verwendet die Idee von der Portionierung des Lichts, um ein neues Atommodell zu entwickeln. Zusammen mit Einstein untermauert er Plancks Theorie und ermöglicht damit die Entwicklung der Quantenphysik.