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Sendungsinhalt: Rudolf Diesel und der Dieselmotor

  • Gemälde einer Dampfmaschine in einer Fabrikhalle. Daneben stehen Menschen, die im Gegensatz zur Maschine sehr klein wirken. Die Dampfmaschine arbeitete zu ineffizient; Rechte: AKG
  • Porträtfoto von Rudolf Diesel um 1900. Rudolf Diesel erfand die effektive Alternative; Rechte: AKG

Anfang des 20. Jahrhunderts verschwinden die Dampfmaschinen nach und nach in die Museen: Dieselmotoren übernehmen ihre Rolle. Sie sind kleiner, effektiver und überall einsetzbar. Erfinder und Namensgeber des neuen Motors ist der Ingenieur Rudolf Diesel (1858-1913). Ihm gelingt es, innerhalb von 15 Jahren einen Motor zu entwickeln, der die Dampfmaschine ersetzen kann. 1898 ist in der Zündholzfabrik in Kempten ein erster Dieselmotor im Einsatz – der Beginn einer Erfolgsstory. Der Grund dafür liegt in der Effektivität des Motors. Er bringt bei gleichem Energieverbrauch mehr Leistung als alle anderen damals gebräuchlichen Maschinen. Außerdem verursacht der Dieselmotor von Anfang an geringere Treibstoffkosten. 1903 fährt das erste dieselbetriebene Schiff, es folgen Diesel-Lokomotiven und sogar Diesel-Luftschiffe. Heute ist der Dieselmotor vor allem bei Schiffen die wichtigste Antriebsquelle. Im Straßenverkehr gibt es ihn erst seit 1924. Und in Rudolf Diesels über 100 Jahre altem Konzept stecken Chancen für die Zukunft. Denn seinen Motor kann man auch mit einfachem Pflanzenöl betreiben.

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