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Sendungsinhalt: Frank Whittle, Hans von Ohain und das Strahltriebwerk

  • Schwarzweiß-Foto: Das Strahltriebwerk von Frank Whittle vor einem Gebäude. Das Strahltriebwerk von Frank Whittle; Rechte: Interfoto
  • Schwarzweiß-Foto des ersten Flugzeuges mit Strahltriebwerk in der Luft. Die HE 178 – das erste Flugzeug mit Strahltriebwerk; Rechte: dpa

Die ersten Flugzeuge waren Propellerflugzeuge. Sie sind einfach zu bauen und ihre Geschwindigkeit war Anfang des 20. Jahrhunderts ausreichend. Es ist der Brite Frank Whittle (1907-1996), der über einen Antrieb nachdenkt, der für mehr Geschwindigkeit geeignet wäre. Seine geniale Idee: Er will den nötigen Schub direkt durch Verbrennung von Luft und Treibstoff in einer Brennkammer erzeugen. Anstatt die Abgase einfach verpuffen zu lassen, nutzt Whittle den entstehenden Abgasstrahl für den Vortrieb. Zur gleichen Zeit aber arbeitet Hans Joachim Pabst von Ohain (1911-1998) in Deutschland an einem ganz ähnlichen Projekt: Er erfindet den Turbinenantrieb. 1939 ist es dann soweit, das erste Flugzeug der Welt mit Strahlturbinenantrieb erhebt sich in Rostock zu einem Probeflug in die Luft. Doch zunächst war niemand an dem teuren Turbinenflugzeug interessiert. Erst der Zweite Weltkrieg mit seinem enormen Bedarf an Militärflugzeugen brachte den Durchbruch. Von da an begann der Siegeszug des Strahltriebwerks.

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