zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: André-Marie Ampère und der Elektromagnetismus

  • Zwei rechteckige Magneten liegen sich gegenüber. Um sie herum Ringe von Metallspänen. Elektromagnetische Wellen; Rechte: mauritius
  • Blick von unten auf eine Magnetschwebebahn, im Hintergrund die Türme der Frauenkirche in München. Der Transrapid schwebt auf einem elektromagnetischen Wanderfeld; Rechte: ddp

Elektrizität und Magnetismus: Beide Phänomene sind zwar schon seit der Antike bekannt, doch erst dem französischen Naturforscher André-Marie Ampère gelingt es, den Zusammenhang beider Kräfte zu beweisen.

Ampère gilt als Wunderkind. Er stammt aus der Nähe von Lyon. Ohne eine Schule besucht zu haben soll er bereits mit zwölf Jahren sämtliche Bände der französischen Enzyklopädie der Wissenschaften durchgearbeitet haben. Als Wissenschaftler beschäftigt sich Ampère zunächst mit mathematischer Spieltheorie und Chemie, ehe er sich 1820, im Alter von bereits 44 Jahren, der Elektrizität zuwendet. Den Anstoß dazu geben die Experimente des dänischen Physikers Hans Christian Oersted. Oersted hatte gezeigt, dass ein Draht, durch den elektrischer Strom fließt, eine Kompassnadel ablenken kann. Ampère führt Oersteds Experimente weiter und entdeckt, dass sich stromdurchflossene Leiter wie Magneten verhalten: Sie ziehen sich an oder stoßen sich ab, je nach Fließrichtung des elektrischen Stroms. Ampère erkennt außerdem, dass elektrischer Strom jeglichem Magnetismus zu Grunde liegt und begründet die Disziplin der Elektrodynamik.

Der Film beschreibt Leben und Forschung des französischen Genies. Er rekonstruiert Ampères Versuche und zeigt die technischen Erfindungen, die erst durch sie möglich wurden, wie zum Beispiel den elektrodynamischen Lautsprecher oder die Magnetschwebebahn.