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Die Pariser U-Bahn spielt eine große Rolle in Jaffars Leben. Mit der Metro pendelt er zwischen der Wohnung seines Vaters in Boulogne-Billancourt, einer Stadt bei Paris, und der Wohnung seiner Mutter auf der anderen Seite von Paris, im 20. Bezirk. Die beiden wohnen ziemlich weit auseinander: Mit der Metro braucht Jaffar eine Stunde. Seine Eltern sind geschieden und seinen Vater sieht Jaffar nur alle zwei Wochen. Er arbeitet bei Renault in Rumänien und kommt alle zwei Wochen nach Paris, um Jaffar und seine zwei Schwestern Kenza und Sakié zu sehen. Die beiden Achtjährigen sind Zwillinge.
Wenn Jaffar nicht mit der Metro unterwegs ist, dann fährt er Inline-Skates. Sein Taschengeld gibt Jaffar für Comics, Science-Fiction-Bücher und CDs aus. Daher muss er sich schon mal von seiner Mutter Geld fürs Kino leihen. Jeden Freitagabend wird eine Inliner-Tour durch Paris veranstaltet. Tausende von Teilnehmern fahren bei der Tour mit – auch Jaffar und seine Freunde. Die Tour beginnt am Bahnhof Montparnasse und führt 25 Kilometer durch Paris, vorbei am Eiffelturm und durch das "Quartier Latin" zurück zum Ausgangspunkt.
