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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin: Die 60er Jahre

  • DDR-Grenzsoldaten tragen einen Betonpfeiler an die innerdeutsche Grenze in Berlin. Rechte: WDR

Anfang der 60er Jahre ist Berlin eine Stadt mit vier Sektoren inmitten der DDR. Der Westteil beginnt zu florieren, im Osten herrscht der Sozialismus. Wer kann, versucht sein Glück in Westberlin – bis zum 13. August 1961. An diesem Tag riegelt das DDR-Regime die Sektorengrenze ab. Stacheldraht und Todesstreifen trennen Familien, viele Menschen sterben beim Versuch, sie zu überwinden. Die Mauer wird für viele Jahre das Symbol der deutschen Teilung sein.

Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin: Die 70er Jahre

  • Ein Grenzbeamter gibt einem Autofahrer den Ausweis zurück. Rechte: WDR

Zehn Jahre nach dem Mauerbau versuchen die Berliner, sich mit der Teilung ihrer Stadt zu arrangieren. Die Entspannungspolitik des Bundeskanzlers Willy Brandt macht die Mauer etwas durchlässiger – es gibt Reiseerleichterungen und diplomatische Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten. Der Osten versucht sich weltoffen zu geben, aber die SED regiert mit harter Hand: Wer über die Grenze fliehen will, muss mit dem Tod rechnen. Wer das System kritisiert, wird verfolgt, eingesperrt oder ausgebürgert.

Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin: Die 80er Jahre

  • Ein Arbeiter entfernt ein Segment der Berliner Mauer. Rechte: WDR

Für die Menschen in Ost und West gehört die Mauer in den 1980er Jahren bereits zum Alltag. Kaum jemand glaubt, dass sie jemals verschwinden würde. Doch es kommt anders. Im Ostberlin formieren sich immer mehr oppositionelle Gruppen, es gibt Proteste gegen das politische Regime. Am 9. November 1989 erlaubt die SED allen DDR-Bürgen ungehindert in den Westen zu reisen – die Mauer fällt, Berlin ist wieder eine Stadt. Es ist der Anfang vom Ende der DDR. Wenig später ist Deutschland wieder vereint.