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Jing und Will entdecken ein Projekt, das dazu beigetragen hat, in einigen Londoner Stadtteilen die Jugendkriminalität drastisch zu senken: Parkour für Jugendliche. Sie besuchen einen Kursnachmittag, sprechen mit Trainern sowie Teilnehmern und probieren das Training auch selbst aus.
Bevor der ganze Film angesehen wird, zeigen Sie die kurze Szene zu Beginn des Films ohne Ton, in der ein junger Mann beim Parkour zu sehen ist (Timecode 00:30 bis 00:45 Min.).
Die Schülerinnen und Schüler spekulieren zunächst, was in dem Ausschnitt gezeigt und worum es in dem Film wohl gehen wird. Was ist zu sehen: ein Mann auf der Flucht, Dreharbeiten zu einem Film, eine Sportart ....? Im zweiten Schritt sehen sie sich Arbeitsblatt 1 "Pre-Viewing" an. Dort stehen Vokabeln, die in dem Film vorkommen. Was denken sie nun, worum es geht?
Die Schüler betrachten den Film unter bestimmten Fragestellungen. Jeder Schüler konzentriert auf eine oder zwei der auf Arbeitsblatt 2 "While-Viewing" angegebenen Fragen.
Die Schüler entnehmen dem Film die Informationen in Einzelarbeit, anschließend vergleichen sie ihre Notizen in kleinen Gruppen mit den Schülern, die dieselben Aspekte bearbeitet haben. Schließlich bilden sie Expertengruppen aus je vier Personen, in denen jeweils ein Experte für jede Frage sitzt, und informieren sich gegenseitig über die Antworten. Jeder Schüler trägt die Antworten auf alle vier Fragen in sein Arbeitsblatt ein.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich über die verschiedenen Aspekte des Projekts informiert haben, schreiben sie einen kurzen nachrichtlichen Zeitungsartikel über das Parkour. Arbeitsblatt 3 "Newspaper Report" gibt language support und Tipps, wie man einen nachrichtlichen Bericht schreibt. Die Schüler erweitern gleichzeitig ihren Wortschatz im Bereich Medien. Sie korrigieren ihre Artikel gegenseitig.
Schließlich bereiten die Schüler in Gruppen eine Rollenspiel-Diskussion vor. Über Parkour kann man unterschiedlicher Meinung sein: Eltern befürchten vielleicht, Parkour sei zu gefährlich, während die Jugendlichen es vor allem spannend finden. Lehrer und Polizisten können wieder eine andere Position haben. Die Schüler spielen eine Schulkonferenz nach, in der darüber beraten wird, eine Parkour-AG zu gründen (Arbeitsblatt 4 "School conference"). Die Schülervertreter und ein Sportlehrer haben den Antrag gestellt. Die Lehrerschaft ist geteilt und auch die Eltern sind gegen Parkour. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse übernehmen die verschiedenen Rollen und bereiten in kleinen Gruppen Argumente vor. Die anschließende Schulkonferenz wird als Fishbowl angelegt. Im Innenkreis diskutieren je zwei Vertreter von jeder Gruppe. Die anderen Gruppenmitglieder sitzen im Außenkreis hinter ihrem/r Vertreter/in. Der Außenkreis beobachtet die Diskussion. Ein Beobachter kann jederzeit einen Diskutanten ersetzen, wenn er sich einbringen möchte. Er signalisiert es, in dem er die Hand auf die Schulter des Vertreters im Innenkreis legt.
© Anne Haage, Fachberatung Roswitha Henseler
Waterloo Station in London ist der größte und vielleicht berühmteste Bahnhof Großbritanniens. Als er 1848 gebaut wurde, war Waterloo ein bescheidener Bahnhof mit vier Bahnsteigen. Heute ähnelt er eher einer kleinen Stadt: 400 000 Menschen gehen an einem durchschnittlichen Tag hier ein und aus. Waterloo bedient nicht nur Südengland, er ist auch der britische Heimatbahnhof des Eurostar, der Passagiere in nur zweieinhalb Stunden von London nach Paris bringt. Die Sendung skizziert die Geschichte des Waterloo-Bahnhofs, erklärt, wie er funktioniert und zeigt spannende Orte wie das Fundbüro
