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Sendungsinhalt: Von Mäusen, Falken und Schwalben

Kulturfolger nennt man Tiere, die in der Nähe der Menschen leben und zum Teil sogar in ihren Häusern, Kellern und Ställen Unterschlupf finden. Rauchschwalben sind aus ihrer subtropischen Heimat nach Norden vorgedrungen und konnten in den gemäßigten Zonen nur mit menschlicher Hilfe überleben. Sie nutzen zum Beispiel warme Kuhställe, um zu brüten. Otto Hahn hat den Nestbau und die Aufzucht der Jungen mit der Kamera verfolgt. In der Umgebung des Bauernhofs entdeckte er zahlreiche weitere Kulturfolger: Mehlschwalben an der Hauswand, Turmfalken in der Scheuer, aber auch weniger beliebte Tiere wie Hausmaus und Wanderratte.

Von Mäusen, Falken und Schwalben

Kapitelübersicht:

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Rauchschwalben im Stall

00:00 – 05:19

Im Kuhstall der Familie Bauer leben Rauschwalben. Hier ist es schön warm, ein guter Platz für die Vogeljungen. Ihr Nest bauen die Schwalben aus einer Art Mörtel Mörtel, den sie aus feuchter Erde, Stroh und ihrem eigenen Speichel herstellen. Das Rauchschwalbenpärchen arbeitet gut zusammen. Nach einer Woche ist das Nest fertig.

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Mehlschwalben an der Hauswand

05:19 – 08:02

An der Außenseite des Wohnhauses haben Mehlschwalben ihr Nest gebaut. Es ist fast ganz geschlossen und besitzt nur ein kleines Schlupfloch. Manchmal nutzen die Mehlschwalbenpärchen auch Nester aus dem Vorjahr. Dann allerdings ist erst mal Hausputz angesagt. Kot und Schmutz müssen entfernt werden. Auch künstliche Nester, angebracht von Naturfreunden, werden von den Mehlschwalben gerne angenommen.

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Die kleinen Schwalben werden flügge

08:02 – 14:29

Rauchschwalben ernähren sich von Insekten. Der Nachwuchs bettelt ständig um Futter. Die Schwalbeneltern müssen viel Nahrung jagen und fortwährend füttern. Endlich aber ist es soweit. Die Schwalbenjungen machen ihren ersten Flug. Die Eltern bleiben in der Nähe und sind bereit ihren Nachwuchs zu schützen. Die jungen Schwalben wiegen zu diesem Zeitpunkt allerdings schon mehr als ihre Eltern. Sie haben Reservespeck angelagert, um die schwierige Anfangszeit des freien Vogellebens zu überstehen.

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Turmfalken

14:29 – 20:18

Turmfalken haben sich in einer alten Scheune niedergelassen. Sie bauen selber keine Nester sondern nutzen zum Beispiel verlassene Krähennester. In diesem Fall aber haben sie einen künstlichen Nistkasten gewählt, der eigentlich für Schleiereulen gedacht war. Die Turmfalken wechseln sich bei der Brutpflege ab. Nach 4-5 Wochen sind die Nestlinge flügge. Bis dahin allerdings werden sie gefüttert. Meistens stehen Mäuse auf dem Speiseplan.

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Wanderratte

20:18 – 23:00

Die Wanderratte gilt als "Trittbrettfahrer der Zivilisation". Sie hat sich auf der ganzen Welt verbreitet. Die Menschen fürchten sie zumeist, da sie Krankheitskeime verbreitet. In Deutschland wird der Bestand auf über 60 Millionen Wanderratten geschätzt. Die Ratte profitiert von der Nähe zu den Menschen, da sie gerne von ihren Abfällen lebt. Nachts ist sie unterwegs, sie kann dabei viele Kilometer überwinden. Besonders häufig stromert sie durch die Kanalisation auf der Suche nach Nahrung.

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Hausmaus

23:00 – 26:28

Die Maus erschnüffelt sich ihren Weg. Sie gilt als Allesfresser. Mit ihrem Urin markiert sie den Weg zu den Futterstellen. So legt sie sich Duftspuren, die sie immer wieder zurückführen können. Ihr Nest baut sie sich aus den unterschiedlichsten Materialien. Sie nimmt, was sie findet, um es weich und warm für den Nachwuchs zu machen. Mäuse sind sehr fruchtbar. 6-10 Junge kann ein Mäuseweibchen werfen. Und das bis zu 6 mal im Jahr. Die Mäusekinder sind selbst nach zwei Monaten geschlechtsreif.

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Im Winter

26:28 – Ende

Der Winter ist für alle Wildtiere eine harte Zeit. Besonders, wenn es Eis und Schnee gibt. Das Eichhörnchen sorgt bereits im Herbst vor. Es vergräbt Vorräte in seinem Gebiet. Mit seiner guten Nase kann es sie, wenn es nötig wird, durch ihren Duft wieder finden. Einen Nadelholzzapfen kann das Eichhörnchen unter einer 30 cm dicken Schneedecke wittern.