zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: Vögel im Winter

Wird es kalt in unseren Breiten, verlassen uns die Zugvögel und machen sich auf in wärmere Regionen. Für die Standvögel brechen dagegen manchmal harte, sehr kalte Zeiten an. Doch die Deutschen haben ein Herz für ihre gefiederten Freunde, geben jedes Jahr Millionen für Vogelfutter aus. Da drängt sich natürlich die Frage über Sinn und Unsinn dieser Art von Tierschutz auf, der mit Naturschutz nichts zu tun hat.

Filmskript: Vögel im Winter

Vögel im Winter

Kapitelübersicht:

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Winterzeit - Hungerszeit

00:00 – 06:57

Viele Vögel, wie Rotkehlchen oder Bergfinken, finden auch im Winter noch Futter und ziehen daher nicht in den Süden. Diese Vogelarten nennt man Standvögel. Andere Vogelarten machen bei uns Zwischenstopps auf dem Weg nach Süden. Bei Dauerfrost kann die Futtersuche jedoch problematisch werden. Dann sind viele Vogelarten auf Hilfe vom Menschen angewiesen. Futterstellen mit einem abwechslungsreichen Nahrungsangebot locken viele verschiedene Vogelarten an.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Füttern verpflichtet

06:57 – 10:14

Naturschützer weisen darauf hin, dass der Winter eine Zeit der natürlichen Auslese bei vielen Vogelarten ist. Sinnvoller ist das gezielte Anpflanzen von Sträuchern, deren Früchte den Vögeln im Winter als Nahrung dienen. Trotzdem kann Füttern den Vögeln helfen. Allerdings müssen die Futterstellen sachgerecht gepflegt und vor allem die gesamte Frostperiode hindurch betrieben werden. Denn haben Vögel eine Futterstation ausfindig gemacht, verlassen sie sich auf die Hilfe des Menschen.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Strategien zum erfolgreichen Überwintern

10:14 – 15:18

Die verschiedenen Arten haben meist ihre eigenen Strategien, um erfolgreich über den Winter zu kommen. Manche, wie das Eichhörnchen, legen Vorräte an. Der Specht nimmt gerne auch die Hilfe des Menschen an und verköstigt sich am Meisenknödel. Oft wird auch um das Futter gestritten. Besonders Amseln kämpfen erbittert um Futterressourcen.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Hecken - natürliches Schutzgebiet

15:18 – 16:26

Feldhecken sind wichtig für einheimische Vögel, besonders für Rebhühner. Sie brauchen diesen natürlichen Lebensraum dringend. Hier finden sie Zuflucht und Nahrung und können in Ruhe brüten. Bei Frost und Schnee suchen Rebhühner im Familienverband Schutz unter der Hecke.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Vogelleben auf dem Eis

16:26 – 20:57

Viele Wasservögel ziehen im Winter in südliche Breiten. Manche legen auf dem Weg nach Süden in Deutschland eine längere Rast ein. Wenn die Gewässer zufrieren, wird es eng für die Wasservögel. Der Lebensraum wird kleiner, der Konkurrenzdruck steigt. Die Vögel müssen sich das karge Nahrungsangebot teilen. Wird die offene Wasserfläche wegen des Eises zu klein, müssen einige Vogelarten neue Zufluchtsorte suchen.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Ins Offene

20:57 – Ende

Die Fischjäger unter den Vögeln, wie der Eisvogel, sind auf fließende Gewässer angewiesen. Andere Tiere, wie der Fischotter müssen sich Einstiegslöcher im Eis offen halten. Große Gewässer, wie der Bodensee, frieren selten komplett zu. „Fluggäste“, wie die Singschwäne aus dem Norden wissen das zu schätzen. Beim Füttern der Wasservögel sollten Menschen nicht vergessen, dass der Streit um die leckeren Brocken die Vögel sehr viel Energie kostet.