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Sendungsinhalt: Keine Angst vor großen Brummern - Hornissen

„Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen“ – dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil und keineswegs eine Tatsache. Doch wo Hornissen auftauchen, bricht noch immer Panik aus. So verwundert es kaum, dass die großen Brummer von der Ausrottung bedroht sind. 1987 wurden die größten einheimischen Faltenwespen als besonders geschützte Tierart in die Bundesartenschutzverordnung aufgenommen. Der Film räumt mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber Hornissen auf, informiert über ihre Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt.

Keine Angst vor großen Brummern

Kapitelübersicht:

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Ein Standort für einen neuen Hornissenstaat

00:00 – 02:37

Anfang Mai verlässt die junge Hornissenkönigin ihre Höhle. Gestärkt durch Baumsaft macht sie sich auf die Suche nach einem Nistplatz. Sie baut die ersten Wabenzellen und legt ein Ei in jede Wabe, aus der nach fünf Tagen eine Larve schlüpft.

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Aufbau des Staates durch die Königin

02:37 – 06:02

Die Königin ist vier Wochen lang auf sich allein gestellt und arbeitet unermüdlich: Zum einen legt sie weiterhin Eier, zum anderen versorgt sie die Larven mit Nahrung und schützt die verpuppte Brut vor Unterkühlung. Außerdem sucht sie nach Holzfasern, um ihren Bau zu erweitern.

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Unterstützung durch Arbeiterinnen

06:02 – 10:31

Sobald die ersten jungen Hornissen geschlüpft sind, herrscht Arbeitsteilung: Die Königin kümmert sich um die Eier während die die Arbeiterinnen Nahrung besorgen. Dabei erweisen sie sich in ihrer vierwöchigen Lebenszeit auch für den Menschen als nützlich, weil sie u.a. Forstschädlinge erbeuten.

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Der Mensch und die Hornissen

10:31 – 12:33

Vom Menschen aufgehängte hölzerne Nistkästen bieten den Hornissen Unterschlupf. Bewegt man sich in der Nähe des Nests bedächtig, sind Hornissen friedfertig, weil sie ihr Nest nicht in Gefahr sehen. Ein Hornissenstich ist für Menschen nur dann gefährlich, wenn der Betroffene unter einer Allergie leidet.

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Die Paarungszeit der Hornissen

12:33 – Ende

Im Herbst sterben die letzten Arbeiterinnen und die Altkönigin. Die Drohnen und Jungköniginnen verlassen den Bau, um sich auf ihrem Hochzeitsflug zu paaren. Die Männchen sterben danach ebenfalls und nur die Weibchen überwintern.