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Sendungsinhalt: Das versteckte Leben im Apfelbaum

Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.

Das versteckte Leben im Apfelbaum

Kapitelübersicht:

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Blattläuse und ihre Feinde

00:00 – 05:57

Sobald der Apfelbaum im Frühjahr die ersten Knospen austreibt, schlüpfen auch schon die ersten Schmarotzer aus ihren Eiern – Blattläuse. Sie saugen den Pflanzensaft und könnten den Baum schädigen, würde ihre Zahl nicht durch Florfliegen, Marienkäfer, Raubwanzen und andere Fressfeinde gering gehalten.

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Der Apfelblütenstecher

05:57 – 09:20

Dieser Käfer legt seine Eier in die Blütenknospen des Apfelbaums. Die Larve entwickelt sich gut geschützt im Innern der Blüte und frisst sie dabei auf. Aus dieser Blüte kann kein Apfel mehr werden.

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Der Apfelwickler

09:20 – Ende

Ein winziges Räupchen frisst sich von außen in den Apfel hinein. Dort ernährt es sich vom Fruchtfleisch und wächst heran. Sie ist verantwortlich für einen typisch „wurmstichigen“ Apfel. Schließlich verpuppt sich die Raupe unter der Rinde des Baumes. Aus ihr wird ein Nachtfalter.