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Sendungsinhalt: Zwischen Sonnentau und Torfmoos - Überleben im Hochmoor

Mal eiskalt, mal tropisch heiß, mal überschwemmt, dann wieder trocken und kaum Nahrung irgendwo zu finden – Hochmoore stellen einen extremen Lebensraum dar, in dem das Überleben äußerst schwierig ist. Der Sonnentau ist eines der Lebewesen, denen es durch erstaunliche Anpassungen gelungen ist, hier zu überleben.

Zwischen Sonnentau und Torfmoos

Kapitelübersicht:

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Lebensraum der Extreme

00:00 – 02:56

Das Moor ist ein Lebensraum der Extreme. Temperaturen von eiskalt bis tropisch heiß können hier herrschen. Mal ist alles überschwemmt, dann wieder völlig ausgetrocknet. Nahrung ist immer knapp. Hier können nur Spezialisten existieren, die ausgeklügelte Strategien entwickelt haben, um in diesem ganz speziellen Biotop zu überleben. Im Frühling wird das Hochmoor für Birkhähne zum Balzplatz.

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Frühlingsgefühle bei den Kreuzottern

02:56 – 04:31

Auch Kreuzottern kann man im Moor begegnen. Sie gehören zu den wechselwarmen Tieren und müssen von Zeit zu Zeit ihren Körper wieder auf „Betriebstemperatur“ bringen. Für ein erstes Wäremebad in der Frühlingssonne kommen sie aus ihrem Winterversteck. Auch bei ihnen beginnt kurz darauf die Paarungszeit und die Männchen buhlen um die Gunst der Weibchen.

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Ein Nest im Wollgraspflanzenmeer

04:31 – 06:47

Im Mai zieren die schneeweißen Fruchtstände des Wollgrases die Moorflächen. Das Wollgras gehört zu den wenigen Pflanzenarten, die es schaffen, mit dem kargen Angebot an Nährstoffen im Moorboden auszukommen. Auch der Brachvogel hat das Moor für sich entdeckt. Hier kann er gut geschützt brüten, da Feinde wie der Fuchs den feuchten Moorboden nur ungern betreten.

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Nährstoffe sammeln im kargen Moor

06:47 – 09:19

Das erste Frühsommergewitter! Jeder Regentropfen trägt kostbare Fracht: Wichtige Nährstoffe, die im kargen Moorboden fehlen und für Pflanzen überlebenswichtig sind. Auch das Torfmoos profitiert vom Regen. Es gilt als Baumeister des Hochmoores. Torfmoosteppiche wachsen Schicht für Schicht zu meterdicken Polstern heran. Nur die oberste Schicht lebt - die abgestorbenen unteren Schichten werden zu Torf. Der Wasserschlauch hat noch einen anderen, raffinierten Trick, um an wertvolle Nährstoffe zu kommen. Die Fleisch fressende Wasserpflanze fängt mit einem raffinierten Klappmechanismus kleine Krebstiere, die sie dann verdaut.

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Kein einfaches Leben für Libellen

09:19 – 11:31

Auch Libellen leben im Moor. Das Weibchen legt nach der Paarung hunderte von Eiern ins Wasser ab. Für die Libellenlarven, die dann unter Wasser zum erwachsenen Insekt heranwachsen, gibt es im Moortümpel nur wenig Beute. Deshalb brauchen sie hier länger, als in nährstoffreichen Gewässern, um sich zu entwickeln. Und auch sonst lebt es sich im Moor als Libelle nicht ganz sorgenfrei. Zum Beispiel kann man ins Visier einer hungrigen Piratenspinne geraten.

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Klebriger Trick

11:31 – Ende

In der Hitze des Sommers sinkt der Wasserspiegel im Hochmoor. Die so entstehenden morastigen Uferränder werden von einer kleinen fleischfressenden Pflanzenart besiedelt – dem Sonnentau. Insekten werden in die Irre geführt: Statt sich an einem vermeintlichen Tautropfen laben zu können, bleiben die angelockten Tiere am klaren, tropfenförmigen Sekret kleben, das die Pflanze an der Spitze ihrer Tentakeln ausscheidet. Dann wird die Beute langsam verdaut.