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Sendungsinhalt: Naturparadies am Schwarzen Meer - Das Donaudelta

Das Donaudelta ist eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft, ein Paradies für über 170 Vogelarten, die hier brüten, für Schlangen und zahlreiche weitere Tiere und Pflanzen. Damit es dabei bleibt, wurde im rumänischen Teil des Deltas ein Biosphärenreservat eingerichtet. Hier sollen Mensch und Natur im Einklang leben. Der Tierfilmer Otto Hahn suchte die unterschiedlichsten Biotope an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer auf und entdeckte Krauskopf-Pelikane, Löffler, Bienenfresser, Stelzenläufer, Sumpf-Schildkröten, Würfelnattern und Ziesel.

Naturparadies am Schwarzen Meer

Kapitelübersicht:

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Das Donaudelta

00:00 – 02:40

An der Bucht zum Schwarzen Meer liegt das Donaudelta. Wegen seiner großen Schilfbestände und den vielen verschiedenen Landschaftsformen bildet es einen zentralen Brutplatz für viele Vogelarten. Für Menschen ist das Delta nur mit dem Boot zugänglich.

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Die Auwälder des Donaudeltas

02:40 – 06:38

Graureiher und Kormorane brüten in den Auwäldern des Donaudeltas. Die Bäume bieten ihnen Deckung. Seidenreiher, die früher für die Mode Federn lassen mussten, sind hier ebenfalls zu finden. Im 5000 Quadratmeter großen Bioreservat des Donaudeltas genießen sie absoluten Schutz.

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Lebensraum für bedrohte Arten

06:38 – 10:22

Die Pflanzen des Donaudeltas, wie das Schilf oder die Silberweiden, sind perfekt an ihren Lebensraum angepasst und bilden gleichzeitig den Lebensraum für viele Tierarten. Für den Braunsichler, zum Beispiel, ist das Donaudelta Europas zweitgrößte Brutgebiet. Auch Rallenreiher und Drosselsänger, deren Bestand überall sonst rückläufig ist, leben hier.

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Europas jüngster Urwald

10:22 – 12:29

Auch die Menschen im Donaudelta wissen sich den Bedingungen des Gebietes anzupassen und sich seine Eigenheiten zu Nutze zu machen: In der kleinen Gemeinde Letea dient Schilf als Dachdeckmaterial. Außerdem befindet sich dort Europas jüngster Urwald, in dessen Baumwipfeln der Pirol nistet.

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Wüstenähnliche Bereiche im Donaudelta

12:29 – 14:20

Seit der Eiszeit wird mit der Donau Sand transportiert. Dies hat einige Bereiche des Deltas in wüstenähnliche Standorte verwandelt. Daran haben sich viele Pflanzenarten angepasst. Sie können unter den verschiedensten Bedingungen gedeihen und halten sowohl Trockenheit als auch Feuchtigkeit aus.

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Der Fluss als Nahrungsquelle

14:20 – 17:00

Verschiedene Vogelarten haben sich auf die Nahrungssuche am und im Wasser des Donaudeltas spezialisiert. Die Brachschwalben fangen Insekten dicht über der Wasseroberfläche, während die Flussseeschwalben kleine Fische unter Wasser erbeuten. Der Stelzenläufer nutzt seine langen Beine und seinen spitzen, langen Schnabel, um Insektenlarven und Schwimmkäfer aus dem Wasser zu fischen.

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Der Kontinentalrand des Donaudeltas

17:00 – 20:25

Der Kontinentalrand des Donaudeltas ist einer der letzten Rückzugsorte für die griechische Landschildkröte. Am Rande des Reservates treffen Kulturlandschaft und freie Natur aufeinander. Doch die Vogelart Bienenfresser, die in den Lehmwänden des Donaudeltas Kolonien anlegt, stört sich nicht an Schafsherden.

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Inseln als Kinderstube

20:25 – 23:08

Im südlichen Teil des Deltas ziehen Silbermöwen auf kleinen Inseln ihre Jungen groß. Im Schilf verstecken Löffler ihre Brut. Obwohl sie eigentlich Baumbrüter sind, nutzen sogar Kormorane die Inseln zur Aufzucht ihrer Jungen - auch wenn sie auf den Sonnenschutz der Bäume verzichten müssen.

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Pelikane - die Symboltiere des Donaudeltas

23:08 – Ende

Für die Krauskopfpelikane gibt es nur noch wenige Rückzugsgebiete. Doch im Donaudelta finden sie noch einen Lebensraum und somit sind die Pelikane zu den Symboltieren des Donaudeltas geworden. Zusammen mit Möwen und Kormoranen treiben sie Fische in die Flachwasserzone und schöpfen die Fische mit ihren markanten Schnäbeln heraus.