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Sendungsinhalt: Regenmännchen im Laubwald - der Feuersalamander

Feuersalamander sind dämmerungs- und nachtaktiv. Nur wenn es nach langen Trockenperioden im Sommer regnet, verlassen sie auch tagsüber ihre Verstecke, um auf Nahrungssuche zu gehen. Daher nennt man den Feuersalamander im Volksmund auch „Regenmännchen“. Der Film beschreibt das Leben des Feuersalamanders, seinen Lebensraum, seine Ernährung und Fortpflanzung. Eine kurze Sequenz ist dem Alpensalamander gewidmet, der vollentwickelte Junge zur Welt bringt und somit vom Wasser unabhängig ist. Normalerweise sind Lurche an Wasser und Land, an zwei Lebensräume gebunden, wie schon ihr Name sagt: „Amphibien“ (griechisch für: Doppellebige).

Filmskript: Regenmännchen im Laubwald - der Feuersalamander

Regenmännchen im Laubwald

Kapitelübersicht:

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Feuersalamander oder Regenmännchen?

00:00 – 03:10

Wie alle Lurche sind auch Feuersalamander wechselwarme Tiere. Daher ziehen sie sich im Winter in frostfreie Verstecke zurück. Plinius glaubte sogar, Feuersalamander könnten Feuer zum Erlöschen bringen. Eigentlich sind Feuersalamander nachtaktiv. Doch nach Regengüssen finden sie viel Nahrung und man findet sie daher auch am Tag. Dies hat ihnen den Namen „Regenmännchen“ eingebracht.

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Irrglaube vom Gift

03:10 – 05:05

Jahrhunderte lang glaubte man, der Salamander könne mit seinem Gift ganze Völker auslöschen. Doch sein Gift Salamandrin ist für Menschen ungefährlich. Der Feuersalamander ist viel mehr ein recht wehrloses Tier, das vor allem durch seine Warnfarben Feinde abschreckt.

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Fortpflanzung

05:05 – 08:15

Zur Paarungszeit locken die Feuersalamandermännchen die Weibchen mit Duftstoffen in ihr Revier. Während der Paarung tragen sie die Weibchen auf dem Rücken und sondern dann einen Samenträger ab. Das Weibchen nimmt den Samenträger mit der Kloake auf und speichert ihn bis zur Reifung der Eier in einer Samentasche. Die Tragzeit dauert bei Feuersalamandern 10 Monate.

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Die Entwicklung des Feuersalamanders - die Larve

08:15 – 11:40

Feuersalamanderlarven entwickeln sich zum Teil im Wasser. Nach 10 Monaten Tragzeit laicht die Mutter in kalten, klaren Fließgewässern ab. Dann sind die Larven auf sich alleine gestellt. Sie müssen sich von Anfang an selbst versorgen, denn die Mutter verlässt das Gewässer nach dem Ablaichen.

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Ein weiter Weg - vom Wasser ans Land

11:40 – Ende

Nach und nach entwickeln sich die Kiemen zurück und die Feuersalamanderlarven müssen immer öfter auftauchen, um Luft zu holen. Drei Monate nach dem Laichen verlässt der Nachwuchs das Wasser. Dies findet meist im Hochsommer statt. Die Bestände der Feuersalamander sind leider stark bedroht. Ihr größter Feind ist der Mensch.