zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.
Regenwürmer gehören auf den Speiseplan, aber auch Asseln, Nacktschnecken und andere Tiere. Sie werden mit dem Mund ergriffen und regelrecht verschlungen. Feinde wehrt der Feuersalamander nicht durch sein Gift Salamandrin ab, sondern vielmehr durch seine Warnfärbung.
Es gibt in Deutschland längsgestreifte und gefleckte Salamander. Dabei handelt es sich um zwei Unterarten mit unterschiedlichem Verbreitungsgebiet. Weniger leicht zu unterscheiden sind Männchen und Weibchen. Diese geben im Frühsommer das Leben als Einzelgänger auf um sich fortzupflanzen. Danach findet eine zehnmonatige Entwicklung im Mutterleib statt.
Der Alpensalamander, ein naher Verwandter des Feuersalamanders, ist an das Leben im Hochgebirge angepasst und unterscheidet sich deshalb in seiner Entwicklung vom Feuersalamander. Die Jungen entwickeln sich im Mutterleib 2 - 3 Jahre und werden dann voll entwickelt geboren.
Im Frühjahr sucht das Weibchen des Feuersalamanders einen Bachbereich mit geringer Strömung auf und bringt dort etwa 20 Larven zur Welt. Die kiementragenden Larven sind auf Wasser angewiesen. Sie leben dort drei Monate lang bis ihre Kiemen zurückgebildet und die Lungen ausgereift sind. Dann gehen sie an Land und können dort bei guten Umweltbedingungen über 20 Jahre alt werden. Ihre Lebensdauer wird aber häufig durch den Menschen eingeschränkt. Er macht den Tieren durch Bachverschmutzungen und -begradigungen und durch sauren Regen häufig zu schaffen.
© Text: SWR
