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Szenenüberblick der Sendung

Großaufnahme eines Feuersalamanders von vorne Bildunterschrift:
TC 0:00 - 1:47

Der Feuersalamander - ein typischer Lurch

Die bis zu 20 cm langen Feuersalamander sind wechselwarm wie alle Lurche. Die nachtaktiven Tiere kommen gelegentlich auch tagsüber aus ihrem Versteck, wenn es regnet und die hohe Luftfeuchtigkeit den Beutefang vereinfacht.

Feuersalamander verzehrt einen Regenwurm Bildunterschrift:
TC 1:48 - 5:00

Beutefang und Feindabwehr

Regenwürmer gehören auf den Speiseplan, aber auch Asseln, Nacktschnecken und andere Tiere. Sie werden mit dem Mund ergriffen und regelrecht verschlungen. Feinde wehrt der Feuersalamander nicht durch sein Gift Salamandrin ab, sondern vielmehr durch seine Warnfärbung.

Zwei Feuersalamander bei der Paarung Bildunterschrift:
TC 5:01 - 7:23

Paarung

Es gibt in Deutschland längsgestreifte und gefleckte Salamander. Dabei handelt es sich um zwei Unterarten mit unterschiedlichem Verbreitungsgebiet. Weniger leicht zu unterscheiden sind Männchen und Weibchen. Diese geben im Frühsommer das Leben als Einzelgänger auf um sich fortzupflanzen. Danach findet eine zehnmonatige Entwicklung im Mutterleib statt.

Großansicht eines Alpensalamander Bildunterschrift:
TC 7:24 - 8:14

Der Alpensalamander

Der Alpensalamander, ein naher Verwandter des Feuersalamanders, ist an das Leben im Hochgebirge angepasst und unterscheidet sich deshalb in seiner Entwicklung vom Feuersalamander. Die Jungen entwickeln sich im Mutterleib 2 - 3 Jahre und werden dann voll entwickelt geboren.

Larve eines Feuersalamanders Bildunterschrift:
TC 8:15 - 14:25

Von der Larve zum erwachsenen Salamander

Im Frühjahr sucht das Weibchen des Feuersalamanders einen Bachbereich mit geringer Strömung auf und bringt dort etwa 20 Larven zur Welt. Die kiementragenden Larven sind auf Wasser angewiesen. Sie leben dort drei Monate lang bis ihre Kiemen zurückgebildet und die Lungen ausgereift sind. Dann gehen sie an Land und können dort bei guten Umweltbedingungen über 20 Jahre alt werden. Ihre Lebensdauer wird aber häufig durch den Menschen eingeschränkt. Er macht den Tieren durch Bachverschmutzungen und -begradigungen und durch sauren Regen häufig zu schaffen.