zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.
Wölfe leben in Rudeln mit strenger Rangordnung, geführt vom Alphapaar. Sie gehören zu den gefürchtetsten Raubtieren und wurden deshalb schon vor Jahrhunderten ausgerottet. Heute kehren sie vereinzelt zurück nach Deutschland - z.B. über Tschechien. Wölfe stehen unter absolutem Schutz. Trotzdem führt ihr Negativimage immer wieder zur illegalen Bejagung.
Luchse leben z.B. im Harz, im Bayrischen Wald und im Berchtesgadener Land. Ihre Wiederaussetzung im Schwarzwald war einst in Planung, scheiterte bisher aber am Widerstand der Bevölkerung. Das Vorkommen von Luchsen in einzelnen Gegenden zeigt, dass es trotz hoher Bevölkerungsdichte genügend Lebensraum für die Tiere gibt. Voraussetzung für ihr Überleben ist allerdings das Vorhandensein von genügend Beutetieren; d.h. in "wildleer" geschossenen Wäldern haben sie keine Überlebenschance.
Fuchs und Dachs leben oft zusammen in einem Bau, den der Dachs gegraben hat. Dachse ernähren sich fast nur vegetarisch. Zum Leidwesen der Landwirte lieben sie besonders den Mais der Äcker. Die seltenen Baummarder sind geschickte Räuber. Die Jungen müssen das Jagen aber erst von der Mutter erlernen.
Braunbären gehören bei uns zu den ausgestorbenen Tieren, in Österreich aber sind noch etwa 20-30 Individuen nachgewiesen. Sie sind bei uns gefürchtet, obwohl die Koexistenz Braunbär - Mensch in Österreich zeigt, dass abgesehen von geplünderten Bienenstöcken keine ernsthaften Probleme auftreten.
© Text: SWR
