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Sendungsinhalt: Portugals Nationalpark - Peneda-Gerês (1)

Der Parque Nacional da Peneda-Gerês ist ein 700 Quadratkilometer großes Gebiet im Norden des Landes entlang der spanischen Grenze. Otto Hahn hat über zwei Jahre die schwer zugängliche Gebirgsregion bereist und mit seiner Kamera den Zauber der Natur eingefangen. Vor Jahrtausenden ausgerottete Wildpferde wurden aus domestizierten Pferden rückgezüchtet und galoppieren wieder über die Hochebenen. Wölfe durchstreifen die Täler auf der Suche nach Beute, und eine ungewöhnlich vielfältige Pflanzenwelt hat sich in den unterschiedlichen Klimazonen entwickelt. Einige der Dörfer im Nationalpark liegen über 1000 Meter hoch. Traktoren sind für die Bauern zu teuer; so ziehen hier heute noch Kühe den Pflug. Nur mit Viehhaltung lässt sich einigermaßen Geld verdienen.

Folge 1: Portugals Nationalpark - Peneda-Gerês

Kapitelübersicht:

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Vorstellung des Nationalparks: die Landschaft und ihre Bewohner

00:00 – 06:26

Im äußersten Norden Portugals liegt, von fünf Gebirgszügen umrandet, der Nationalpark Peneda Geres. Unterschiedliche Landschaften mit extremen Höhenunterschieden bieten Lebensraum für weidende Ziegen, Insekten, Eidechsen, Vögel und eine Vielzahl von Pflanzen. Die Menschen leben hier hauptsächlich von der Weidewirtschaft.

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Vögel im Nationalpark

06:26 – 15:09

In der gebirgigen Landschaft haben Schlangen, Eidechsen und viele Vogelarten wie Steinkauz, Zippammer, Schlangenadler oder Steinschmätzer ihre ökologische Nische gefunden. Auf den Hochflächen wachsen Birken die von Singvogelarten wie Heckenbraunelle, Braunkehlchen oder Ortolan genutzt werden.

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In den Dörfern: Alltag der Menschen und gefährdete Uferschwalben

15:09 – 19:37

Die Menschen leben in unbeheizten Granithäusern, die häufig noch mit Stroh gedeckt sind. Alte Handarbeitstechniken wie das Spinnen leben hier weiter und die Bauern bewirtschaften das Land meist ohne moderne Geräte. Die seltenen Uferschwalben bauen ihre Brutkolonien an den Rändern der Dörfer.

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Pflanzen, seltene Schmetterlinge und Vögel

19:37 – 23:36

Im Nationalpark gedeiht eine farbenfrohe Flora mit zahlreichen Farnarten, der Glaslilie, Orchideen, Gladiolen oder dem Schwungblatt. Seltene Schmetterlingsarten wie der himmelblaue Bläuling und der Osterluzeifalter leben Seite an Seite mit Vögeln wie der spanischen Schafstelze oder dem Schwarzkehlchen.

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Frühling in den tieferen und hohen Lagen des Nationalparks

23:36 – Ende

In einer Lagune auf 1200 m Höhe beginnen Mitte Mai die Frösche mit der Balz. In den Hochmooren wachsen Wollgras und der insektenfressende Sonnentau. Ginster und Heidekraut bedecken die Hochebenen und seltene Pflanzen wie der Narbonne-Milchstern blühen. Diese Vielfalt ist durch Brandrodungen zur Gewinnung von Weideflächen bedroht.