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Sendungsinhalt: Leben in der Wiese

Die Wiese, eine artenreiche Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Insekten und andere Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen, Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind in unseren Breiten ein Lebensraum auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen überwachsen. Mahd oder Beweidung halten den Wald in Schach. Dort wo Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes Schicksal: Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese, die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen aber nahezu wertlos ist.

Leben in der Wiese

Kapitelübersicht:

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Tummelplatz für Insekten

00:00 – 03:45

Eine bunte Blumenwiese ist der ideale Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Die Raupe des Moorbläulings hat einen besonders raffinierten Lebenswandel: Mit Duftstoffen täuscht sie Ameisen vor, eine Ameisenpuppe zu sein und wird so im Ameisenbau umsorgt.

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Wald gegen Wiese

03:45 – 06:18

In unseren Breiten würden Wiesen normalerweise bald vom Wald überwachsen. Wiesen halten sich nur dort, wo sie "Verbündete" haben - Große Pflanzenfresser, die bevorzugt Baumschösslinge abweiden, oder den Menschen, der die Wiese mäht.

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Von Grillen und Störchen

06:18 – 09:12

Am Boden zwischen den Halmen streiten sich zwei Grillenmännchen um die Reviergrenze. Störche machen in der Wiese Jagd auf Mäuse und Heuschrecken. Hase und Reh bietet die Wiese gleichzeitig Futter und Deckung.

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Paradies auf Zeit

09:12 – 11:02

Wenn die Wiese gemäht wird, ist das aus der Perspektive der Blumen und Insekten betrachtet, geradezu eine Naturkatastrophe. Allerdings haben sie sich - im Gegensatz zu Bäumen und anderen Waldbewohnern - an das schnelle Werden und Vergehen perfekt angepasst. Die Artenvielfalt wird durch die Mahd sogar gefördert.

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Gefährdete Vielfalt

11:02 – Ende

Bewirtschaftete Wiesen, die möglichst viel Viehfutter liefern sollen, werden oft stark gedüngt. Mit diesen Bedingungen kommen aber nur ganz wenige Gras- und Blumenarten zurecht, so dass die Artenvielfalt leidet und nur noch eine monotone "Fettwiese" bleibt.