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Sendungsinhalt: Adebar macht sich rar - Störche in Deutschland, Spanien und Portugal

Die Zerstörung von Auenlandschaften und Feuchtwiesen hat dazu geführt, dass Störche auf der deutschen Roten Liste der gefährdeten Brutvögel als stark gefährdet eingestuft wurden. In Holland, Belgien und der Schweiz ist der Weißstorch als Wildvogel bereits verschwunden. Der Film beschreibt das Leben des Kulturfolgers Storch in Deutschland, Spanien und in Portugal. Dort haben sich einige Brutpaare auf Felsnadeln im Atlantik zurückgezogen.

Adebar macht sich rar

Kapitelübersicht:

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Störche in Deutschland

00:00 – 04:26

Störche zählen heute in Deutschland zu den bedrohten Vogelarten. In den vergangenen 60 Jahren ist ihr Bestand sehr zurück gegangen. Die Hauptursache ist der Lebensraumverlust. Störche lassen sich in Deutschland am liebsten in der Nähe von Dörfern und Feuchtwiesen nieder, wo sie genügend Nahrung finden. Dort bauen sie auch heute noch ihre Nester auf hohen Dächern oder Türmen. Sie widmen sie sich der Gefiederpflege, verständigen sich durch das Geklapper ihrer Schnäbel und ziehen ihren Nachwuchs groß.

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Störche in Spanien

04:26 – 10:43

In Spanien leben heute noch sehr viele Störche. Viele suchen sich ihren Nistplatz auf hohen Bäumen oder weichen in baumarmen Gegenden auch auf Strom- oder Sendemasten aus. Manchmal teilen sich auch mehrere Brutpaare einen Mast. Die Extremadura im Südwesten Spaniens bietet den Störchen sehr gute Lebensbedingungen. An Stauseen findet sich genügend Nahrung und das karge, dünn besiedelte Land lässt den Vögeln ausreichend Lebensraum.

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Störche an der portugiesischen Atlantikküste

10:43 – 16:20

An der portugiesischen Atlantikküste bauen Weißstörche ihre Nester auf den Felsen. Der starke Wind erschwert den Nestbau. Ein Horst kann 2 m hoch werden und das Gewicht von 2 Tonnen haben. Auch die Paarung kann an der Küste Schwierigkeiten machen, denn das Männchen muss dazu auf dem Weibchen balancieren. Bei der steifen Atlantikbrise gar nicht so einfach. Störche versorgen ihren Nachwuchs in Arbeitsteilung. Ein Storch fliegt aus, um Nahrung zu beschaffen, der Partner bewacht derweil das Nest. Danach wird getauscht.

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Konkurrenzkampf um den Nistplatz

16:20 – 19:33

An der Atlantikküste brüten auch andere Vogelarten. Neben Dohlen und Felsentauben, schätzen auch Silbermöwen die gut geschützten Nistplätze auf den Felsen. Streit um die besten Plätze ist da unausweichlich. Der Film zeigt einen Kampf zwischen Silbermöwe und Storchenpaar, der in der Natur einen ganzen Tag dauern kann. Immer wieder fliegt die wendige Möwe Angriffe auf den Horst der Störche. Die wehren sich tapfer, werden aber zunehmend schwächer. Am Abend geben die Störche auf und die Möwe bezieht ihren neuen Nistplatz.

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Storchennester über tosenden Wellen

19:33 – 22:53

Ein Storchenpaar hat viel zu tun bei der Aufzucht seiner Jungen. Immer abwechselnd fliegt ein Vogel ins Landesinnere, um Nahrung zu beschaffen, während der andere das Nest bewacht. Nebenbei müssen die Störche auch immer neues Baumaterial organisieren. Die Futterplätze liegen weit entfernt. Die Rückkehr eines Storchs und die Fütterung der Jungen scheint einem festen Ritual zu folgen. Anflug auf den Horst, Begrüßung mit viel Schnabelgeklapper und dann das Auswürgen der Nahrung und die Fütterung der Jungen.

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Futtersuche

22:53 – Ende

Auch in Portugal verändert sich die Landschaft und damit die Lebensbedingungen für die Störche immer mehr. Bewässerungsanlagen durchziehen das Land und drängen die Weidewirtschaft und den kleinen Ackerbau zurück. Die schnelle und effiziente, moderne Landwirtschaft lässt den Störchen nicht mehr genügend Zeit und Raum, um nach Futter zu suchen. Giftstoffe vernichten die Nahrungstiere der Störche. An der einsamen Atlantikküste kämpfen die Störche vor allem gegen die Härten der Natur.