Die Erde ist nur 6000 Jahre alt und vor dem Sündenfall lebten Menschen und Dinosaurier in friedlicher Eintracht im Paradies. Eine Idee die in unserer aufgeklärten Zeit keinen Platz hat - sollte man meinen. Doch weit gefehlt: Der Anteil der Menschen, die die Evolutionstheorie für falsch halten wächst. Kreationisten glauben an die individuelle Schöpfung der Arten durch Gott, so wie sie im 1. Buch Mose beschrieben wird. Kreationismus ist vor allem in den USA weit verbreitet, aber auch in Deutschland bekommt diese Sichtweise immer mehr Zulauf.
Geologen, Paläontologen und Evolutionsbiologen sind ratlos. Über Jahrzehnte haben sie zahllose, handfeste Beweise für Alter und Entstehung der Erde und die Entwicklung des Lebens zusammengetragen. Dennoch säen die Kreationisten Zweifel an den wissenschaftlichen Belegen - mit erstaunlichem Erfolg. Das belegt nicht zuletzt der Fall der hessischen Kultusministerin Karin Wolff, die der biblischen Schöpfungsgeschichte Raum im Biologieunterricht öffentlicher Schulen zugestehen wollte. In christlichen Privatschulen spielt die Schöpfungslehre schon lange eine große Rolle.
Die Frage nach dem Ursprung des Menschen bewegt die Gemüter schon seit Jahrtausenden. Wie sich die aktuelle Diskussion 150 Jahre nach Darwins "Entstehung der Arten" darstellt, soll hier gezeigt werden.
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