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Am Anfang der zweiten Unterrichtseinheit steht ein Resümee der ersten Unterrichtseinheit. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Eindrücke wiedergeben: Was kann man an der Form der Diskussion noch verbessern? Beschäftigen sie sich weiter mit dem Thema? Haben sie zu Hause vielleicht ein paar rote Punkte verteilt?
Jetzt wird der dritte Teil der Online-Filme (15 Min.) gezeigt: "Müll und Wasser" Falls nur eine Unterrichtsstunde zur Verfügung steht, kann der Film nur von Minute 5:59 bis Minute 14:40 (siehe "Sendungsinhalt", Sequenzen 4 und 5 ) angeschaut werden.
Zur Vertiefung des Gesehenen sollen sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal vergegenwärtigen, was in einem Klärwerk und was auf einer Biomüllhalde passiert.
• Im Klärwerk wird gebrauchtes Wasser in verschiedenen Stufen immer wieder gereinigt und aufbereitet, bis es wieder Trinkwasserqualität hat. Chemikalien, Wattestäbchen und ähnliches müssen in einem aufwändigen Verfahren herausgefiltert werden.
• Auf der Biomüllhalde wird nur der Inhalt der braunen Tonne verwendet. Trotzdem werden in dem Inhalt der braunen Tonne auch immer wieder Materialien und Gegenstände gefunden, die dort nicht hineingehören. Diese werden herausgefiltert. Dann wird der Inhalt einem Verrottungsprozess zugeführt, der insgesamt acht Wochen dauert. Der Biomüll, der nun zu Kompost geworden ist, wird dann entweder an die Landwirtschaft oder an Privathaushalte weiterverkauft.
Im Film geht es um Konsequenz und um Motivation. Die Schülerinnen und Schüler sollen berichten, wie sie es mit der Mülltrennung halten. Wissen sie eigentlich, welcher Müll in welche Tonne gehört? Und wann haben sie das letzte Mal das Papier vom Eis am Stiel einfach in den nächsten Vorgarten geschmissen, weil gerade kein Mülleimer zur Hand war?
Nun werden wiederum die Debattiergruppe und die Plenumsgruppe aus den Schüler/innen der Klasse ausgewählt. (Anleitung dazu siehe Übersichtsseite Unterricht: "Einsatz im Unterricht")
Die Debattiergruppe erhält ihr Aufgabenblatt M2a ausgehändigt. Auch die Plenumsgruppe bekommt ihr Aufgabenblatt M2b. (In ausreichender Anzahl bereithalten!)
Die Vorbereitungs- und Recherchezeit der beiden Gruppen beträgt wieder 20 Minuten. In dieser Zeit sollen sich die Schülerinnen und Schüler kundig machen und ihre Positionen erarbeiten. Sie können dafür Internet und Bibliothek als Medien nutzen.
Nach Ablauf der 20 Minuten finden sich alle wieder in der großen Gruppe zusammen. Die Pro- und die Contra-Positionen werden dargestellt (siehe Übersichtsseite Unterricht: "Einsatz im Unterricht"). Anschließend eröffnet der Moderator / die Moderatorin die Plenumsdiskussion.
An der Tafel werden die Hauptargumente dokumentiert.
Es wird eine Bürgerversammlung inszeniert. Die Schülerinnen und Schüler sollen am Ende einen Beschluss fassen: Die braune Tonne wird verbindlich in der Gemeinde eingeführt – oder eben nicht, je nach Ergebnis der Debatte.
Die Pro-Personen sind die Sprecher der "Initiative für mehr Umweltschutz und Ressourcen-Schonung", die Contra-Personen sind die Sprecher des "Bürgerbündnisses gegen den Mülltonnen-Wahnsinn". Der Moderator / die Moderatorin ist der Versammlungsleiter/in und hat am Ende die Aufgabe, den Beschluss in einer Abstimmung herbeizuführen und zu dokumentieren.
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